Der Preis schenkt Hoffnung

-Vertreter des Menschenrechtspreisträgers am Humboldtgymnasium

Im Humboldtgymnasium informierten Enver Can und Ulrich Delius (links) über Menschenrechtspreisträger Ilham Tohti. Foto: Christiane WeberIm Humboldtgymnasium informierten Enver Can und Ulrich Delius (links) über Menschenrechtspreisträger Ilham Tohti. Foto: Christiane Weber

Weimar. „Was kann die Öffentlichkeit tun, damit Ilham Tohti freigelassen wird?“ Die Schülerinnen und Schüler des Humboldtgymnasiums zeigten sich am Freitag bei ihrer Begegnung mit Enver Can, Präsident Ilham Tohti-Initiative, und Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker, sichtlich betroffen über das Schicksal des uigurischen Menschenrechtlers, der im September 2014 von der chinesischen Regierung zu lebenslanger Haft verurteilt worden war.

Auf Einladung der Fachschaft Sozialkunde um Sozialkunde-Lehrerin Stephanie Delpecherläuterten die beiden Gäste den überwiegend Neuntklässlern im nahezu vollen Mehrzweckraum Lebensweise und Kultur der Uiguren, schilderten die Diskriminierung der Minderheit unter der chinesischen Regierung.

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„Wir sind sehr glücklich über die Entscheidung, Ilham Tohti mit dem Weimarer Menschenrechtspreis auszuzeichnen. Noch glücklicher wären wir, wenn Ilham Tohtiheute hier sein könnte“, sagte Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker. Der Weimarer Menschenrechtspreis sei von höchster Bedeutung für die Uiguren. Dieser sei „vielleicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber er schenkt uns Uiguren Hoffnung, dass wir nicht allein sind“, unterstrich Enver Can und erhielt starken Applaus. Die aufmerksamen Zuhörer der von Zehntklässlerin Paula Dolinschekund Feodora Uhlig, 11. Klasse, moderierten Veranstaltung erfuhren, dass „Preise dazu beitragen können, dass Ilham Tohti nicht vergessen wird und seine Botschaft vom friedlichen Zusammenleben der Völker weiter getragen wird.“

Und wie könne der einzelne helfen? Durch Unterschriften unter Petitionen beispielsweise, als Mitglied einer Gruppe, Spenden oder Förderung, vor allem durch die Schaffung von Öffentlichkeit.

Christiane Weber 09.12.17
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