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Die Ostturkestan und ihr Geschichte

Die Uiguren sind ein altes Turkvolk. Sie leben in Ostturkestan – dem Uyghur Autonomen Gebiet in der Volksrepublik China. Das Heimatland der Uiguren – Ostturkestan – liegt im Herzen Asiens. Im Nordwesten grenzt es an Kasachstan, Kirgisien und Tad schikistan, im Nordosten an die Mongolische Volksrepublik, im Süden und Südwesten an Afghanistan, Pakistan, Indien und Tibet und im Osten an China.

Das Gebiet Ostturkestans umfasst 1,828,418 Quadratkilometer, etwa ein Sechstel des gesamten chinesischen Gebietes einschliesslich Tibets und der Inneren Mongolei. Ostturkestan verfügt über eine grosse Menge natürlicher Ressource n wie Uran, Platin, Gold, Silber, Eisen, Blei, Kupfer, Sulfat, Kohle, Erdgas und Erdöl.

Uiguren sind die Ureinwohner Ostturkestans. In diesem Gebiet leben heute nach Angaben des statistischen Amtes der chinesischen Volksrepublik über 18 Millionen Uiguren. Weitere 500.000 Uiguren leben in den zentralasiatischen Republiken von Kasachstan , Uzbekistan, Kirgizistan, Tajikistan und Turkmenistan. Fast 50.000 Uiguren leben im Vorderen Orient, in Europa und in den Vereinigten Staaten.

Ab 210 v. Chr. spielten die Uiguren eine wichtige Rolle im Hunnenreich, dem Reich der Tabgac und dem Kok-Turk Reich, die in Zentralasien entstanden.

In den Jahren 670, 688 und 692 n. Chr. verbündeten sich die Uiguren, die Kok-Turks und Schatos mit der tibetischen Armee, um die chinesischen Festungen im Norden und Nordosten Zentralasiens zu erobern.

Die Uiguren spielten durch den Aufbau unabhängiger Staaten zwischen 745 und 1944 auch eine wichtige Rolle im politischen, kulturellen und sozialen Leben in Zentralasien. Die Uiguren waren sehr fortschrittlich, da sie entlang der Seidenstrasse beheimatet waren und hier ein kommerzieller, kultureller und religiöser Austausch über Jahrhunderte hinweg ermöglicht war. Aber im Unterschied etwa zum alten Ägypten und China, zum Reich der Maya und Inka sind jedoch die Reiche der Uiguren nach wie vor eine unbekannte Welt. Alle Turkvölker berufen sich auf die Hochkultur
der Uiguren als ihrem klassischen Erbe. Zu diesem Erbe gehört auch die einzigartige friedliche Verschmelzung der Uiguren mit so unterschiedlichen religi&oum l;sen Strömungen wie der des früheren Buddhismus, des persischen Zoroasterkultes, des nestorianischen Christentums und des Islams.

Wie sollen die Menschen über die Uiguren etwas wissen, wenn ihre Rätsel und Überlieferungen, ihre kulturellen Erben, die sich in China befinden, bis heute weitgehend unerforscht geblieben sind? Selbst Ostturkestan, die Wiege uiguris cher Geschichte, Kultur und Zivilisation, bleibt der Öffentlichkeit weitgehend verschlossen. Bei den antiken Uiguren gab es viele kulturelle Leistungen. Dschinghis Khan, der seine Kinder uigurisch lernen liess, hatte zu seiner Zeit zahlreiche Gelehrt e, Künstler und Schriftsteller zu sich kommen lassen. Seither bildet die Uigurische Schrift die Grundlage der gebräuchlichen mongolischen Schrift.

Die wenigen Gelehrten aus dem Westen, die die uigurische Geschichte, Kultur und Zivilisation studierten, haben oft grosse Bewunderung für den kulturellen Stand der Uiguren ausgedrückt. So schrieb z.B. Ferdinand de Sassure: “Es waren die Uiguren, die in Zentralasien die Kultur in Wort und Schrift bewahrten.” Und Albert von Lecog: “Die uigurische Sprache und Schrift bereicherte die Zivilisation anderer Völker Zentralasiens.” Wolfram Eberhard schrieb: “Im Mitte later wurden die chinesische Dichtkunst, Literatur, Theater, Musik und Malerei wesentlich von den Uiguren beeinflusst.”

Die Stärke, die Kultur und das Ansehen der Uiguren, die in Zentralasien mehr als tausend Jahre vorherrschten, erfuhren einen rapiden Niedergang nach der Okkupation Ostturkestans durch die Chinesen. Ostturkestan wurde 1876 von der chinesischen Mandschu-Dynastie besetzt. Am 18. November 1884 wurde Ostturkestan offiziell dem Mandschu-Reich eingegliedert und erhielt den Namen Xinjiang.

Im Jahre 1911 beseitigten die Nationalchinesen die Mandschu-Herrschaft und gründeten die Republik. Die Uiguren, die sich von fremder Herrschaft befreien wollten, führten zu dieser Zeit mehrere Aufstände gegen die Herrschaft der Nati onalchinesen durch. Zweimal, 1933 und 1944, gelang den Uiguren die Errichtung einer unabhängigen Republik Ostturkestan. Sie wurde jedoch beide Male Opfer militärischer Interventionen und politischer Intrigen der Sowjetunion. 1949 wurden die Nati onalchinesen von den chinesischen Kommunisten besiegt, und damit stand fortan auch Ostturkestan unter ihrer Herrschaft.

Nach der Okkupation Ostturkestans haben die chinesischen Besatzer, ob feudaler, nationaler oder kommunistischer Provinienz, eine Politik der systematischen Assimilierung betrieben, die vor allem gegen die Uiguren als die zahlenmässig stä rkste Volksgruppe gerichtet war.

Insbesondere sollten deren Kultur und Religion getroffen werden. Diese Politik ruht auf drei Grundprinzipien: Teilen und Herrschen, Assimilieren und Aufbau einer “grösseren chinesischen Nation”.

Die ersten chinesischen Administratoren, die diese Politik in Ostturkestan in die Praxis umsetzten, waren Zho Zung Tan, Befehlshaber der chinesischen Streitkräfte in Ostturkestan zur Mandschu-Zeit und die beiden ersten Generalgouverneure: Liu Ching Tang und Yuan Da Hua.

Unter der Herrschaft dieser drei wurde Ostturkestan mit dem chinesischen Namen “Xinyiang” belegt und vollständig dem chinesischen Reich einverleibt. Unter ihrer Verwaltung wurde Ostturkestan in vier Verwaltungszonen unterteilt, während zugleich gegenüber den Uiguren, die man als “rebellisch” verdächtigte, eine Politik verfolgte, die gegen deren Würde und Selbstachtung gerichtet war.

Im Bestreben, Ostturkestan vollständig in eine chinesische Provinz zu verwandeln, wurden chinesische Siedler ins Land gebracht.

Die Uiguren wurden gezwungen, Chinesen zu heiraten, sich auf chinesische Art zu kleiden, unterwürfiges Verhalten gegenüber chinesischen Beamten zu zeigen, z.B. vor ihnen auf die Knie zu fallen. Die chinesischen Beamten hatten das Recht, die Uiguren nach Belieben zu bestrafen, einzusperren und sogar hinrichten zu lassen.

Mehr als eine Million Uiguren, die gegen die Herrschaft der Feudalchinesen gekämpft haben, sind hingerichtet worden. Ungefähr fünfhunderttausend sind aus Furcht vor chinesischen Strafmassnahmen in Nachbarländer wie Russland, Af ghanistan und Indien geflohen, und zweihunderttausend sind aus dem südlichen Landesteil zur
Strafarbeit in das Ili-Tal transportiert worden, um dort Nahrungsmittel für die in dieser Gegend zur Wahrung der
strategischen chinesischen Interessen in Zentralasien stationierten Mandschu-Truppen zu produzieren.

Im Jahr 1911 ging die feudale Herrschaft in China zu Ende und die Nationalchinesische Republik wurde gegründet. Dr. Sun Yat Sen, der Gründer der Republik, gab sogleich zu, dass in China turkstämmige Völker lebten, und dass dies e muslimischen Völker die ursprünglichen Bewohner Ostturkestans seien. Im Artikel 4 des Nationalen Entwicklungsprogrammes, das er dem ersten Kongress der Kuomintang im Jahre 1924 vorlegte, konstatierte er ein Recht dieser Völker auf Selbstbestimmung, das auch gewährt werden solle.

Nach dem Tod Sun Yat Sens gelangte Tschian Kai Schek an die Macht. Seine Clique schaffte zuerst den Artikel 4 ab und verwirklichte dann eine Politik, mit der die Uiguren gespalten und assimiliert werden sollten, um eine “grosse chinesische Na tion” zu schaffen.

Die Politik der Chinesischen Kommunisten

In der vorläufigen Verfassung des kommunistischen Regimes in China, die 1931 vom ersten gesamtchinesischen Kongress der Arbeiter- und Bauernpartei verabschiedet wurde, hiess es noch: “In Regionen wie der Mongolei, Tibet und Xinjiang haben die einzelnen Nationen das Recht, sich frei zu entscheiden, ob sie sich von China lösen und eigene Staaten gründen, sich der Union anschliessen wollen oder den Status von autonomen Republiken innerhalb Chinas erlangen wollen.

Auf dem siebten Kongress im Jahre 1945 sagte Mao Tse Tong in seinem Bericht über die Koalitionsregierung, die Kommunisten hätten sich die Position Sun Yat Sens zur “Selbstbestimmung” nach ihrer Machtübernahme vollständig zu eigen gemacht. Das hinderte ihn jedoch nicht daran, sein Versprechen der Selbstbestimmung vollständig zu ignorieren, nachdem er die Macht in seinen Händen hielt.

Die chinesischen Kommunisten haben den Versuch unternommen, Ostturkestan vollständig in eine chinesische Provinz zu verwandeln und die Uiguren kulturell zu sinifizieren. Gegenwärtig wird Ostturkestan offiziell als “Autonome Uigurisc he Region Xinjiang” bezeichnet, doch tatsächlich gibt es keinerlei uigurische Selbstverwaltung. Um Ostturkestan gänzlich in eine chinesische Provinz zu verwandeln sich Millionen von Chinesen ins Land
gebracht und dort angesiedelt worden. Vo r dem Jahr 1949 lebten nur 300.000 Chinesen in Ostturkestan, heute sind es mehr als 6 Millionen. Gegenwärtig kommen jeden Tag 3000-4000 Chinesen neu ins Land.

In seiner Ausgabe vom Oktober 1992 veröffentlichte das in Hong Kong erscheinende Magazin Trend ein vom chinesischen Staatsrat genehmigtes Geheimprogramm, in dem bis zum Jahr 2000 die Ansiedlung von 5 Millionen Chinesen in Ostturkestan geplant wurde. In diesen Zahlen noch nicht enthalten sind dabei die Einheiten der
chinesichen Volksbefreiungsarmee, die sogenannten “qualifizierten” chinesischen Arbeitskräfte und die chinesischen Kriminellen, die zu Zwangsarbeit in den Straflager n in Ostturkestan verurteilt wurden.

Um die Assimilation der Uiguren voranzutreiben, fördern die chinesischen Kommunisten Mischehen mit besonderen Prämien. Wenn z.B. ein Uigure eine Chinesin heiratet, erhält das Paar 1000 Yuan.

Um das Anwachsen der uigurischen Bevölkerung zu verhindern, verfolgen die Chinesen eine Politik der zwangsweisen Geburtenkontrolle.

Laut einer Quelle aus Ostturkestan, wurden in einer Stadt mit 200.000 Einwohnern 35.000 schwangere Frauen einer offiziellen Kontrolle unterzogen. Von diesen wurden 686 zu einer Curettage gezwungen, 993 mussten ihre Schwangerschaft gewaltsam unterbrechen und 11.708 wurden gezwungen, sich sterilisieren zu lassen. Dieses System der Geburtenkontrolle hat gemäss Bericht zum Tod vieler Frauen und Kinder geführt.

Unter der Herrschaft der Chinesen ist die moderne Literatur in den Verdacht geraten, ein verfälschtes Bild der uigurischen Geschichte zu erzeugen und uigurische Kultur und Tradition zu verraten. Den Uiguren stehen nicht einmal eine moderne En zyklopädie, ein zeitgemässes uigurisches Wörterbuch oder elementare wissenschaftliche Literatur zur Verfügung.

Aus Furcht vor Verfolgung zögern die uigurischen Wissenschaftler, über etwas zu schreiben, das nicht im Interesse der Kommunistischen Partei liegen könnte. Sobald ein uigurischer Wissenschaftler etwas über uigurische Geschichte , Kultur und Zivilisation veröffentlicht, wird er beschuldigt, “Nationalismus”, oder “Separatismus” zu propagieren oder “die Einheit des chinesischen Volkes und des grossen Vaterlandes” zu gefährden. Wissenschaftler werden bestraft,
ihre Werke verboten, und Verlage werden geschlossen.

Das Wirtschaftsleben in Ostturkestan begünstigt ausschliesslich die Chinesen. Trotz des natürlichen Reichtums Ostturkestans leben die Uiguren am Rande des Existenzminimums. Fast 80 Prozent der Uiguren leben unterhalb der Armutsgrenze von 45-50 Dollar Jahreseinkommen.

Andererseits setzt die chinesische Führung trotz des hartnäckigen Widerstandes der Uiguren die Atomtests auf dem Versuchsgelände in Lop Nor in Ostturkestan unverändert fort. Seit drei Jahrzehnten wird dadurch eine ökologis che Katastrophe bewirkt, die Menschenleben gefährdet, Trinkwasser und Nahrung verseucht und die Tierwelt bedroht.

Seit dem 16. Oktober 1964 wurden 49 Atomversuche durchgeführt. Der letzte Versuch fand im September 1996 statt.

Es gibt keine offiziellen Zahlen über Opfer der Versuche, doch nach zuverlässigen Schätzungen sind in Ostturkestan fast 210.000 Menschen an den Folgen radioaktiver Verstrahlung gestorben.

Widerstand gegen die chinesische Politik

Durch diese von den Chinesen betriebene Politik ist Ostturkestan zu einem Pulverfass geworden. Dies spiegelt sich wider in den Berichten über antichinesische Demonstrationen und Aufstände.
Um ihr Land zu verteidigen, ihre kulturelle Identität zu retten und ihren Glauben zu bewahren, haben die Uiguren zwischen 1949 und 1968 achtundfünfzig grössere Aufstände durchgeführt. Zwischen 1959 und 1972 sind 360.000 Ui guren, die für ihre Rechte gekämpft haben, hingerichtet worden. Mehr als 200.000 sind in Nachbarländer geflohen. Seit Dezember 1985 finden in allen grösseren Städten und Regionen Ostturkestans Demonstrationen und schwere Aufstände statt.

Anstatt die angespannte Situation zu entschärfen, haben sich die chinesischen Führer zu rücksichtsloser Repression entschlossen, um die uigurischen Forderungen nach Demokratie, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung zu unterdrücken.

Die Repressionen der chinesischen Zentralregierung gegen die Uiguren werden immer brutaler. Uigurischer Widerstand wird gewaltsam zerschlagen, Oppositionelle werden Tag und Nacht überwacht, willkürlich verhaftet, ins Arbeitslager verschl eppt, gefoltert oder hingerichtet. Allein seit Ende April 1996 wurden nach offiziellen Angaben mehr als 2700 Uiguren verhaftet, uigurische Exilorganisationen gehen sogar von bis zu 18.000 willkürlichen Inhaftierungen in den vergangenen vier Monaten a us.

Die Situation der Uiguren ist durchaus mit der Tibets vergleichbar. Doch während deutsche Politiker für ein Ende der schweren Menschenrechtsverletzungen in Tibet entschieden eintreten, wird das Schicksal der Uiguren kaum beachtet. Hier darf nicht mit zweierlei Mass gemessen werden, sonst wird die Position der Bundesregierung gegenüber China unglaubwürdig.

Ostturkistan Regierung In Exile

16.12.2008

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8 Responses to German

  1. Presseerklärung Über Das Blutige Massaker In Osttürkistan

    Wir Protestieren gegen China, weil es vor 1 Jahr am 5,6 und 7 Juli 2009 in Urumchi ein Massaker an den Uighuren begangen hat. Wir gedenken den ersten Jahrestag der Uighurischen Märtyrern.

    1949 hat der Völkermord mit Besetzung der Republik Osttürkistan durch China begonnen. Innerhalb von 60 Jahren wurden 10 Millionen ( 10.000.000 ) Uighuren durch verschiedenste Methoden ermordet. Mehr als 5 Millionen Uiguren wurden durch Massaker, 49 Atom Tests, Hinrichtungen, Ohne Verhandlung eingesperrte und danach spurlos verschwundene, durch Folter verstorbene und noch mit anderen Methoden umgebracht. 5 Millionen durch Zwangsabtreibungen.

    1,5 Millionen Uighuren ( Meist Mädchen und Frauen )wurden unter Zwang nach China gebracht, sie wurden selbst für chinesische Verhältnisse unter bezahlt. Manche wurden versklavt oder wurden zu Prostitution gezwungen. Von diesen wurden 800 Uighuren unter Zwang in eine Fabrik in die chinesische Provinz Guangdong geschickt. In dieser Fabrik, wo 800 Uighuren teilweise zur Zwangsarbeit gezwungen wurden, haben über 10 000 Chinesen am 26.06.2009 ein Massaker veranstaltet. Über 100 Uighuren wurden getötet und hunderte Uighuren schwer verletzt.

    Der Grund das am 5,6 und 7 Juli 2009 10 000 Uighuren gegen die chinesischen Besatzer protestiert haben ist der seit 60 Jahren andauernde Völkermord ( In dem 10 Millionen Uighuren auf unterschiedlichste Art zu Tode kamen ) und ein weiterer Grund ist das Massaker vom 26.06.2009.

    Die Uighuren haben unbewaffnet Demonstriert, was die Chinesen jedoch nicht davon abhielt, diverse Waffen, wie Maschinen-, Gewähre, Pistolen, Panzer, Helikopter, Bomben, Granaten, Bomber und Kampfflugzeuge einzusetzen. Die Proteste in Urumchi wurden Blutig niedergeschlagen. Die Protestierenden wurden mit Panzern angegriffen und getötet, Soldaten und Polizisten haben viele erschossen oder zu Tode geprügelt. Nach unseren Recherchen wurden bei den Protesten am 5,6 und 7 Juli 2009 innerhalb von ein paar Tagen 1000 Uighuren ermordet, unter den Toten gab es sehr viele Minderjährige und Frauen. Die Zahl der verletzten Uighuren lag bei 1500 und die der verhafteten Uighuren lag bei 3000.

    Innerhalb von 1 Jahr wurden 10 000 Uighuren zur Hinrichtung verurteilt, 60 000 Uighuren wurden ins Gefängnis gesteckt, 100 000 Uighurische Familien wurden zerstört, 200 000 Uighurische Kinder wurden zu Weisen, bis Mai 2010 war in ganz Osttürkistan das Internet und Telefon gesperrt, die 100 berühmtesten Uighurischen Internet Seiten wurden geschlossen und dessen Betreiber wurden eingesperrt.

    Wir, hoffen und bitten, dass sich die demokratischen Länder, Bevölkerung und Menschenrechts-organisationen jetzt noch stärker gegen die chinesische Armee und Polizei einsetzen, um das Uighurische Volk vor weiteren Gewaltakten zu schützen. Wir bitten die UNO und Nato Sicherheits-kräfte nach Osttürkistan zu schicken, um für das Leib und Leben der Uighuren zu sorgen und sich um ein Volk einzusetzen, dass seit 60 Jahren einen Völkermord erlebt. Wie kann die ganze Welt bei dem Völkermord zuschauen?! Die 5000 Jahre alte Kultur der Uighuren ist dabei ausgelöscht zu werden!

    Osttürkistan Regierung In Exil

    03.07.2010

  2. Japan beschließt neue Verteidigungsrichtlinien

    Tokio/Peking — Mit einer neuen Verteidigungsstrategie will Japan sich stärker auf mögliche militärische Konflikte mit China und Nordkorea einstellen. Die Regierung in Tokio beschloss die neuen Verteidigungsrichtlinien, in denen angesichts des Streits mit China um Gewässer und Inseln die Aufrüstung der Volksrepublik als beunruhigend eingestuft wird. Nordkorea bezeichnete das Strategiepapier als “Faktor für Instabilität”.

    China modernisiere sein Militär sehr schnell und dehne seine “Aktivitäten in Nachbargewässern” aus, kritisierte das japanische Strategiepapier. “Zusammen mit der fehlenden Transparenz bei Chinas Militär- und Sicherheitsangelegenheiten ist dieser Trend besorgniserregend für die Region und die internationale Gemeinschaft.”

    Japans Streit mit China um eine unbewohnte Inselkette im Ostchinesischen Meer hatte vor einigen Monaten zu ihrem schwersten diplomatischen Zerwürfnis seit Jahren geführt. Auslöser war die Festnahme eines chinesischen Kapitäns durch die japanische Küstenwache nahe der Inselkette Anfang September.

    Die neuen Richtlinien prangerten zudem das von China unterstützte Nordkorea als “akuten, schwerwiegenden Faktor für Instabilität” an. Das kommunistische Land hat in der Vergangenheit Raketen über Japan hinweg geschossen und zwei Atombomben-Tests unternommen.

    Als Konsequenz aus der neuen Gefahrenlage will Japan in den kommenden fünf Jahren den Schwerpunkt seiner Verteidigungsstrategie verändern, die bislang an der Lage im Kalten Krieg und dem Konflikt mit der damaligen Sowjetunion orientiert war. Die Truppen und die Marineflotte im näher an China gelegenen Süden sollen verstärkt, das Kontingent auf der im Norden und damit näher an Russland gelegenen Insel Hokkaido hingegen reduziert werden.

    Japan, das seiner Verfassung nach ein pazifistischer Staat ist, will außerdem an dem engen Bündnis mit den USA festhalten. Diese Partnerschaft sei “unabdingbar”, heißt es in den neuen Richtlinien. Die Sicherheitszusammenarbeit mit Südkorea, Australien, Südostasien und Indien sowie mit der Europäischen Union und der NATO solle vorangetrieben werden. In den Beziehungen zu Russland und China will Japan sich bemühen, “Vertrauen und Zusammenarbeit zu fördern”.

    Die chinesische Regierung kritisierte Japans neue Verteidigungsstrategie scharf. “Kein Land hat das Recht, sich selbst zum Vertreter der internationalen Gemeinschaft zu erklären und unverantwortliche Kommentare über Chinas Entwicklung abzugeben”, erklärte die Sprecherin des Außenministeriums in Peking, Jiang Yu.

    http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5i0uk-BU9_ESCMMOSMHO-LBE9xNTQ?docId=CNG.8bf171a488ad100d777b7a81e7d9bbfc.1d1

  3. Tuesday, July 07, 2009 Uighurische Provinz in China: Chinas Behörden blamieren sich vor Journalisten Foto: Reuters Chinas Sicherheitsbehörden haben einen Tag nach den gewalttätigsten ethnischen Unruhen in der Geschichte der autonomen Region Xinjiang massive Razzien zur Verhaftung von Uiguren veranlasst. Die Polizei errichtete danach Straßensperren und Kontrollpunkte rund um die 2,6-Millionen-Stadt Ürümqi und nahm Hausdurchsuchungen vor. Bis Montagnacht hatte sie 1434 mutmaßliche Unruhestifter verhaftet, darunter 55 Frauen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. “Alle Aufständischen, die bei dem tödlichsten Aufruhr seit Chinas Gründung 1949 Gesetze gebrochen und gegen die fundamentalen Interessen aller ethnischen Volksgruppen Chinas verstoßen haben, werden scharf bestraft”, kündigte der städtische KP-Chef Li Zhi an. Verhaftungswelle und neue Unruhen in Ürümqi Bei dem Aufruhr waren am Sonntag in der Provinzhauptstadt 156 Menschen gestorben und 1080 verletzt worden. Die Massenverhaftungen lösten am Dienstagmorgen neue Proteste in Ürümqi aus. Dabei kam es zu einem für Xinjiangs Behörden peinlichen Zwischenfall: Sie wollten einer Gruppe von 60 ausländischen Reportern zeigen, wie sie Ruhe und Ordnung wiederhergestellt hatten. Eine Frau mit ihrem Kind stellte sich dabei den Journalisten entgegen und flehte sie um Hilfe an, da die Behörden ihren Mann verhaftet hatten. BILDER: Viele Tote bei Unruhen in Uiguren-Provinz Nach Angaben der Journalisten wuchs der Zug der Demonstranten, die wild durcheinander riefen, schnell auf mindestens 300 Personen. Wegen der Anwesenheit der Reporter löste die Polizei die Kundgebung friedlich auf. Wie mehrere westliche Nachrichtenagenturen nach dem etwa eine Stunde dauernden Protest berichteten, riefen Uiguren ihnen zu, dass die Behörden wahllos und ohne Grund Leute verhafteten und Häuser durchsuchten. Auch in anderen Teilen Ürümqis kam es im weiteren Tagesverlauf zu kleinen Demonstrationen gegen das Vorgehen der Behörden. Darüber berichtete sogar Xinhua. Zuvor hatte Chinas Nachrichtenagentur exklusiv in ihrem englischen Dienst bekannt gegeben, dass die Behörden auf die Demonstrationen am Sonntag vorbereitet gewesen seien. Großaufgebote von bewaffneter Polizei, Spezialeinsatzkräfte, Feuerwehren und Truppen seien schon am Morgen zusammengezogen worden. VIDEO: 140 Tote bei Unruhen in China „Ürümqis Polizeibehörde erhielt früh am Sonntag Hinweise, dass in Internetforen zu Demonstrationen auf dem Volksplatz und dem Südtor um 7 Uhr abends aufgerufen wurde“, hieß es in der Meldung. Zuerst gingen demnach 2000 Polizisten mit Tränen-, Lähmungsgas und Wasserwerfern in vorbereitete Stellungen. Bis Mitternacht hatten die Behörden dann “mehr als 20.000 Mann vor Ort.” Diese erstaunliche Enthüllung ist aus zwei Gründen interessant. Zum einen wirft sie die Frage auf, warum das Massenaufgebot an Polizei und Feuerwehren die Unruhen nicht verhindern konnte und weshalb so viele Menschen sterben mussten. Die Behörden gaben die Zahl der Toten mit 129 Männern und 27 Frauen an. Sie machten aber keine Angaben zu den Todesursachen. Vor allem wurde nicht bekannt, ob einige Opfer an Schusswunden starben. Laut Pekings englischsprachige Tageszeitung „Global Times“ könnten viele Menschen bei “Stampeden” ums Leben gekommen, also totgetrampelt worden sein. Die Uiguren Die Uiguren sind ein muslimisches Turk-Volk mit etwa zehn Millionen Menschen. Mehr als acht Millionen leben in Xinjiang im Westen Chinas. Seit Peking die Region 1955 besetzte, kämpfen Uiguren für ihre Rechte. China macht Separatisten für rund 300 Anschläge seit 1990 verantwortlich und erklärte vier Uiguren-Gruppen zu terroristischen Vereinigungen. Menschenrechtsgruppen kritisieren, China unterdrücke die Uiguren. Seit Mitte der 90er Jahre wurden laut Amnesty International über 3000 Uiguren verhaftet und über 200 hingerichtet. Die englische Xinhua-Meldung ist aber noch aus einem anderen Grund spannend: Sie zeigt eine neue Strategie der Pekinger Führung. Während sich die chinesischsprachige Presse an die Vorgaben der chinesischen Xinhua-Meldungen halten muss, dürfen englischsprachige Medien freier berichten. Chinas Führung hat aus den Ereignissen beim Aufruhr vom März 2008 in Tibet gelernt, als sie Auslandskorrespondenten weder nach Tibet einreisen noch unbehindert recherchieren ließ. Diesmal läuft es anders. Auslandskorrespondenten in Peking wurde am Montag angeboten, über die Informationsabteilung des Staatsrats nach Ürümqi zu fahren. Zudem darf der englischsprachige Xinhua-Dienst exklusive Informationen veröffentlichen. So berichtete Xinhua auch über die Ausweitung der Proteste von Ürümqi auf Xinjiangs Touristenstädte Kashgar, Yili und Aksu. In der einstigen Karawanenstadt Kashgar hätten mehr als 200 Personen vor einer Moschee demonstriert. “Ihre Versammlung wurde am Montag um sechs Uhr abends friedlich aufgelöst”, meldete Xinhua auf Englisch. Kritische Intellektuelle warnten vor der geteilten Informationspolitik Pekings, die zu einer neuen Form der Manipulation der Auslandspresse durch eine geschickter agierende Propaganda führe. Viele Informationen seien bewusst unvollständig, bestätigten Augenzeugen dem US-Sender „Radio Free Asia“ (RFA). Dazu passt, dass Chinas politische Führung über ihre Medien in einer gelenkten Propagandakampagne zur Verdammung der Exil-Uiguren aufruft. Im Fokus steht dabei die zur Staatsfeindin Nummer 1 erklärten Rebeja Kadeer. Sie habe die Unruhen geplant und initiiert, um einen Aufstand gegen Chinas Herrschaft anzuzetteln und Xinjiang zu einer unabhängigen Republik Ostturkestan zu machen, heißt es. Die Propaganda hat schrille Töne angenommen. Im Xinjianger Fernsehen verlangte Politbüromitglied Wang Lequan, der oberste Parteichef der autonomen Provinz, einen „Kampf auf Leben oder Tod“ um die „Einheit Chinas“ mit den Separatisten zu führen und das „wahre Gesicht“ der Rebiya Kadeer zu entlarven. Chinas Behörden regierten inzwischen auch auf die ethnischen Arbeiterunruhen zwischen Han-Chinesen und Uiguren in einer südchinesischen Spielzeugfabrik in Shaoguan, bei denen am 26. Juni zwei uigurische Wanderarbeiter starben und 60 verletzt wurden. Chinesische Arbeiter hatten ihre uigurischen Kollegen überfallen, nachdem Gerüchte verbreitet wurden, dass sechs Uiguren zwei Chinesinnen vergewaltigt hätten. Die Übergriffe auf die Uiguren und die Untätigkeit der chinesischen Behörden wurden dann zum Auslöser der Proteste in Ürümqi am Sonntag. Am Dienstag nun gaben Chinas Behörden bekannt, 15 Personen in Shaoguan verhaftet zu haben, die an den Schlägereien mit den Uiguren beteiligt waren. Zwei darunter wurden wegen Verbreitung falscher Gerüchte festgenommen. Von den 60 verletzten Uiguren seien 29 wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. ***** [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=iaBoFdFC9EI&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=J8Oido42WZA&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=Pw3Lhr5LTeo&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=1ZtA4pSA9sk&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=dh7zpztz1tA&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=7Of-4RiYdz0&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=dVi_sUsl-Ag&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=wadefLfPcZU&w=600&h=368] http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/823/Xitaygha-Tutqun-Qilinghan-Uyghurlar-Keng-kolemde-Qetliamgha-Uchridi http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/822/Milletning-Beshigha-Kelgen-Xorluq-we-Musibet-Guangdongdiki-Qetliam http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/821/Guangdongda-Uyghur-Dehqanlarni-5-ming-Xitay-Qanliq-Basturghan http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/820/Guangdongda-800-Uyghur-Dehqanni-5-ming-Xitay-Dumbalighan http://www.uyghuramerican.org/articles/3089/1/UAA-condemns-killing-of-Uyghur-workers-at-Guangdong-factory/index.html http://www.uyghuramerican.org/articles/3089/1/UAA-condemns-killing-of-Uyghur-workers-at-Guangdong-factory/index.html http://www.rfa.org/english/news/uyghur/ethnic-clash-06292009102144.html [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=lz0AtFXLK5w&w=600&h=368] http://cosmos.bcst.yahoo.com/up/player/popup/?rn=3906861&cl=14340643&ch=4226714&src=news http://cosmos.bcst.yahoo.com/up/player/popup/?rn=3906861&cl=14340643&ch=4226714&src=news http://www.ireport.com/docs/DOC-292202 http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article6646669.ece http://news.yahoo.com/nphotos/slideshow/photo//090707/ids_photos_wl/r4095818069.jpg/#photoViewer=/090707/481/2c5de8fe2de547738e8e860be8e1670d Menbe: http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=148411809 Tuesday, July 07, 2009 Uighurische Provinz in China: Chinas Behörden blamieren sich vor Journalisten Foto: Reuters Chinas Sicherheitsbehörden haben einen Tag nach den gewalttätigsten ethnischen Unruhen in der Geschichte der autonomen Region Xinjiang massive Razzien zur Verhaftung von Uiguren veranlasst. Die Polizei errichtete danach Straßensperren und Kontrollpunkte rund um die 2,6-Millionen-Stadt Ürümqi und nahm Hausdurchsuchungen vor. Bis Montagnacht hatte sie 1434 mutmaßliche Unruhestifter verhaftet, darunter 55 Frauen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. “Alle Aufständischen, die bei dem tödlichsten Aufruhr seit Chinas Gründung 1949 Gesetze gebrochen und gegen die fundamentalen Interessen aller ethnischen Volksgruppen Chinas verstoßen haben, werden scharf bestraft”, kündigte der städtische KP-Chef Li Zhi an. Verhaftungswelle und neue Unruhen in Ürümqi Bei dem Aufruhr waren am Sonntag in der Provinzhauptstadt 156 Menschen gestorben und 1080 verletzt worden. Die Massenverhaftungen lösten am Dienstagmorgen neue Proteste in Ürümqi aus. Dabei kam es zu einem für Xinjiangs Behörden peinlichen Zwischenfall: Sie wollten einer Gruppe von 60 ausländischen Reportern zeigen, wie sie Ruhe und Ordnung wiederhergestellt hatten. Eine Frau mit ihrem Kind stellte sich dabei den Journalisten entgegen und flehte sie um Hilfe an, da die Behörden ihren Mann verhaftet hatten. BILDER: Viele Tote bei Unruhen in Uiguren-Provinz Nach Angaben der Journalisten wuchs der Zug der Demonstranten, die wild durcheinander riefen, schnell auf mindestens 300 Personen. Wegen der Anwesenheit der Reporter löste die Polizei die Kundgebung friedlich auf. Wie mehrere westliche Nachrichtenagenturen nach dem etwa eine Stunde dauernden Protest berichteten, riefen Uiguren ihnen zu, dass die Behörden wahllos und ohne Grund Leute verhafteten und Häuser durchsuchten. Auch in anderen Teilen Ürümqis kam es im weiteren Tagesverlauf zu kleinen Demonstrationen gegen das Vorgehen der Behörden. Darüber berichtete sogar Xinhua. Zuvor hatte Chinas Nachrichtenagentur exklusiv in ihrem englischen Dienst bekannt gegeben, dass die Behörden auf die Demonstrationen am Sonntag vorbereitet gewesen seien. Großaufgebote von bewaffneter Polizei, Spezialeinsatzkräfte, Feuerwehren und Truppen seien schon am Morgen zusammengezogen worden. VIDEO: 140 Tote bei Unruhen in China „Ürümqis Polizeibehörde erhielt früh am Sonntag Hinweise, dass in Internetforen zu Demonstrationen auf dem Volksplatz und dem Südtor um 7 Uhr abends aufgerufen wurde“, hieß es in der Meldung. Zuerst gingen demnach 2000 Polizisten mit Tränen-, Lähmungsgas und Wasserwerfern in vorbereitete Stellungen. Bis Mitternacht hatten die Behörden dann “mehr als 20.000 Mann vor Ort.” Diese erstaunliche Enthüllung ist aus zwei Gründen interessant. Zum einen wirft sie die Frage auf, warum das Massenaufgebot an Polizei und Feuerwehren die Unruhen nicht verhindern konnte und weshalb so viele Menschen sterben mussten. Die Behörden gaben die Zahl der Toten mit 129 Männern und 27 Frauen an. Sie machten aber keine Angaben zu den Todesursachen. Vor allem wurde nicht bekannt, ob einige Opfer an Schusswunden starben. Laut Pekings englischsprachige Tageszeitung „Global Times“ könnten viele Menschen bei “Stampeden” ums Leben gekommen, also totgetrampelt worden sein. Die Uiguren Die Uiguren sind ein muslimisches Turk-Volk mit etwa zehn Millionen Menschen. Mehr als acht Millionen leben in Xinjiang im Westen Chinas. Seit Peking die Region 1955 besetzte, kämpfen Uiguren für ihre Rechte. China macht Separatisten für rund 300 Anschläge seit 1990 verantwortlich und erklärte vier Uiguren-Gruppen zu terroristischen Vereinigungen. Menschenrechtsgruppen kritisieren, China unterdrücke die Uiguren. Seit Mitte der 90er Jahre wurden laut Amnesty International über 3000 Uiguren verhaftet und über 200 hingerichtet. Die englische Xinhua-Meldung ist aber noch aus einem anderen Grund spannend: Sie zeigt eine neue Strategie der Pekinger Führung. Während sich die chinesischsprachige Presse an die Vorgaben der chinesischen Xinhua-Meldungen halten muss, dürfen englischsprachige Medien freier berichten. Chinas Führung hat aus den Ereignissen beim Aufruhr vom März 2008 in Tibet gelernt, als sie Auslandskorrespondenten weder nach Tibet einreisen noch unbehindert recherchieren ließ. Diesmal läuft es anders. Auslandskorrespondenten in Peking wurde am Montag angeboten, über die Informationsabteilung des Staatsrats nach Ürümqi zu fahren. Zudem darf der englischsprachige Xinhua-Dienst exklusive Informationen veröffentlichen. So berichtete Xinhua auch über die Ausweitung der Proteste von Ürümqi auf Xinjiangs Touristenstädte Kashgar, Yili und Aksu. In der einstigen Karawanenstadt Kashgar hätten mehr als 200 Personen vor einer Moschee demonstriert. “Ihre Versammlung wurde am Montag um sechs Uhr abends friedlich aufgelöst”, meldete Xinhua auf Englisch. Kritische Intellektuelle warnten vor der geteilten Informationspolitik Pekings, die zu einer neuen Form der Manipulation der Auslandspresse durch eine geschickter agierende Propaganda führe. Viele Informationen seien bewusst unvollständig, bestätigten Augenzeugen dem US-Sender „Radio Free Asia“ (RFA). Dazu passt, dass Chinas politische Führung über ihre Medien in einer gelenkten Propagandakampagne zur Verdammung der Exil-Uiguren aufruft. Im Fokus steht dabei die zur Staatsfeindin Nummer 1 erklärten Rebeja Kadeer. Sie habe die Unruhen geplant und initiiert, um einen Aufstand gegen Chinas Herrschaft anzuzetteln und Xinjiang zu einer unabhängigen Republik Ostturkestan zu machen, heißt es. Die Propaganda hat schrille Töne angenommen. Im Xinjianger Fernsehen verlangte Politbüromitglied Wang Lequan, der oberste Parteichef der autonomen Provinz, einen „Kampf auf Leben oder Tod“ um die „Einheit Chinas“ mit den Separatisten zu führen und das „wahre Gesicht“ der Rebiya Kadeer zu entlarven. Chinas Behörden regierten inzwischen auch auf die ethnischen Arbeiterunruhen zwischen Han-Chinesen und Uiguren in einer südchinesischen Spielzeugfabrik in Shaoguan, bei denen am 26. Juni zwei uigurische Wanderarbeiter starben und 60 verletzt wurden. Chinesische Arbeiter hatten ihre uigurischen Kollegen überfallen, nachdem Gerüchte verbreitet wurden, dass sechs Uiguren zwei Chinesinnen vergewaltigt hätten. Die Übergriffe auf die Uiguren und die Untätigkeit der chinesischen Behörden wurden dann zum Auslöser der Proteste in Ürümqi am Sonntag. Am Dienstag nun gaben Chinas Behörden bekannt, 15 Personen in Shaoguan verhaftet zu haben, die an den Schlägereien mit den Uiguren beteiligt waren. Zwei darunter wurden wegen Verbreitung falscher Gerüchte festgenommen. Von den 60 verletzten Uiguren seien 29 wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. ***** [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=iaBoFdFC9EI&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=J8Oido42WZA&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=Pw3Lhr5LTeo&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=1ZtA4pSA9sk&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=dh7zpztz1tA&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=7Of-4RiYdz0&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=dVi_sUsl-Ag&w=600&h=368] [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=wadefLfPcZU&w=600&h=368] http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/823/Xitaygha-Tutqun-Qilinghan-Uyghurlar-Keng-kolemde-Qetliamgha-Uchridi http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/822/Milletning-Beshigha-Kelgen-Xorluq-we-Musibet-Guangdongdiki-Qetliam http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/821/Guangdongda-Uyghur-Dehqanlarni-5-ming-Xitay-Qanliq-Basturghan http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/820/Guangdongda-800-Uyghur-Dehqanni-5-ming-Xitay-Dumbalighan http://www.uyghuramerican.org/articles/3089/1/UAA-condemns-killing-of-Uyghur-workers-at-Guangdong-factory/index.html http://www.uyghuramerican.org/articles/3089/1/UAA-condemns-killing-of-Uyghur-workers-at-Guangdong-factory/index.html http://www.rfa.org/english/news/uyghur/ethnic-clash-06292009102144.html [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=lz0AtFXLK5w&w=600&h=368] http://cosmos.bcst.yahoo.com/up/player/popup/?rn=3906861&cl=14340643&ch=4226714&src=news http://cosmos.bcst.yahoo.com/up/player/popup/?rn=3906861&cl=14340643&ch=4226714&src=news http://www.ireport.com/docs/DOC-292202 http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article6646669.ece http://news.yahoo.com/nphotos/slideshow/photo//090707/ids_photos_wl/r4095818069.jpg/#photoViewer=/090707/481/2c5de8fe2de547738e8e860be8e1670d Menbe: http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=148411809 Wednesday, July 08, 2009 Nach Unruhen: China verstärkt Militäraufgebot in Uiguren-Gebiet Foto: afp Aufgrund erneuter Unruhen wollen die chinesischen Behörden jetzt ein eindeutiges Signal senden: Tausende Soldaten und Polizisten marschierten in der Provinzhauptstadt Ürümqi auf, wie Augenzeugen berichteten. Die mit automatischen Schusswaffen ausgerüsteten Sicherheitskräfte riegelten die von Uiguren bewohnten Viertel ab. Über der Stadt kreisten Hubschrauber der Armee. Am Dienstag hatte die Polizei in Xinjiang die Lage noch nicht unter Kontrolle, obwohl Hunderte Sicherheitskräfte in den Straßen patrouillierten. Mit Knüppeln, Schaufeln und Messern bewaffnete Han-Chinesen zogen durch die Straßen, um sich für die Übergriffe von Uiguren am Wochenende zu rächen. Eine Gruppe der muslimischen Minderheit griff am Bahnhof von Urumqi Menschen an, in einem anderen Stadtteil lieferte sich eine Gruppe von 200 zumeist weiblichen uigurischen Demonstranten ein Handgemenge mit der Polizei. BILDER: Viele Tote bei Unruhen in Uiguren-Provinz Ob es bei den neuen Protesten Tote oder Verletzte gab, war zunächst unklar. Für die Nacht zum Mittwoch erließen die Behörden eine Ausgangssperre für Ürümqi. In der Hauptstadt der Provinz leben 2,3 Millionen Menschen. Nach Behördenangaben kamen bei den Auseinandersetzungen am Wochenende mehr als 150 Menschen ums Leben, rund 800 wurden verletzt. Uiguren und Chinesen machen sich gegenseitig für die Eskalation der Gewalt verantwortlich. Hu Jintao sagte unterdessen wegen der Unruhen in der westchinesischen Provinz Xinjiang seine Teilnahme am G-8-Gipfel in Italien ab. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, Hu habe sich wegen der blutigen ethnischen Auseinandersetzungen auf den Heimweg gemacht. VIDEO: Uiguren werden jetzt von Han-Chinesen bedroht Der dreitägige G-8-Gipfel beginnt am Mittwoch in der italienischen Stadt L’Aquila. Hu wollte eigentlich an den Gesprächen am Donnerstag teilnehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte zudem angekündigt, mit Hu am Rande des Gipfels über die Unruhen sprechen zu wollen. Auch ein von Hu geplanter Besuch in Portugal wurde gestrichen. Die Gewalt ist ein herber Rückschlag für die chinesische Regierung, die zum 60. Jahrestag der kommunistischen Herrschaft im Oktober das Bild einer „harmonischen Gesellschaft“ präsentieren wollte. Trotz des jahrelangen wirtschaftlichen Aufschwunges ist es noch nicht gelungen, die Gräben zwischen den Volksgruppen zu überwinden. MEHR ZUM THEMA Chinas Behörden blamieren sich vor Journalisten Verhaftungswelle und neue Unruhen in Ürümqi China reagiert mit Massenverhaftungen VIDEO: 140 Tote bei Unruhen in China Hintergrund: Die Uiguren in der Region Xinjiang Unruhen im Vielvölkerstaat China: Uiguren, Tibeter, Mongolen Zalreiche Tote bei Gewalt in Chinas Uiguren-Region Xinjiang Von:http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=148434586 Posted by UYGHURISTAN at 7:02 PM Thursday, July 09, 2009 Unruhen: Peking droht Uiguren-Anführern mit Todesstrafe Peking – Mit eiserner Hand hat ein Großaufgebot an Sicherheitskräften am Mittwoch in der chinesischen Krisenregion Xinjiang die Situation weitgehend stabilisiert. Berichten zufolge flammte die Gewalt hier und da jedoch dennoch wieder auf. Derweil kündigten die Behörden an, die Brutalsten unter den Unruhestiftern auf das Härteste zu bestrafen. Die Schlüsselfiguren der Ausschreitungen könnten sogar zum Tode verurteilt werden, sagte der Führer der Kommunistischen Partei in Ürümqi, Li Zhi. Er sprach von «mörderischen Elementen». Auch «Belehrungs- und Erziehungsmaßnahmen» seien als Strafen vorgesehen, sagte der Staatsminister für öffentliche Sicherheit, Meng Jianzhu. Die Polizei in Xinjiang hat bisher fast 1400 Menschen festgenommen. Bei den blutigen Zusammenstößen sind seit Sonntag nach offiziellen Angaben mehr als 150 Menschen getötet und rund 800 weitere verletzt worden. Exil-Uiguren gehen sogar von mehreren hundert Toten aus. Die Behörden sprechen inzwischen von den blutigsten Unruhen seit der Gründung der Volksrepublik 1949. BILDER: Viele Tote bei Unruhen in Uiguren-Provinz Nach einer nächtlichen Ausgangssperre kam das Alltagsleben am Mittwoch unter der massiven Polizeipräsenz nur stockend in Gang. Eine Angestellte eines Hotels direkt im Zentrum der Provinzhauptstadt Ürümqi schilderte der Deutschen Presse-Agentur dpa, allein um das Gebäude herum seien rund 1000 Polizisten im Einsatz. Ein westlicher Journalist sprach am frühen Morgen am Telefon von einer «aggressiven Stimmung». Eine uigurische Grundschullehrerin in Ürümqi schilderte der dpa am Telefon, sie habe gehört, dass Banden von Chinesen mehrere Schulen gestürmt hätten, darunter ihre eigene. «Sie schlugen jeden, den sie auf der Straße sahen, solange es nur ein Uigure war», berichtete sie. Staatsmedien sprachen von «kleineren Zusammenstößen». Ein BBC- Reporter hatte dagegen den Eindruck, dass die Bevölkerung sich offenkundig sicherer fühle. Auf den Straßen trügen nur noch wenige Menschen Stöcke zu ihrer Verteidigung bei sich. VIDEO: Uiguren werden jetzt von Han-Chinesen bedroht Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, dass viele Geschäfte geschlossen hätten. Vielerorts seien Nahrungs- und Wasservorräte knapp. Gemüse koste zwei- oder dreimal so viel wie vor den Unruhen. Die meisten Menschen seien zu Hause geblieben, Arbeitgeber hätten ihren Mitarbeitern freigegeben. Das Staatsfernsehen hatte zuvor berichtet, viele Geschäfte und Märkte hätten wieder geöffnet. Der chinesische Staatspräsident Hu Jintao ist inzwischen wieder in China eingetroffen. Er hatte seinen Italien-Besuch wegen der angespannten Lage in Xinjiang am Dienstag vorzeitig abgebrochen und auch die Teilnahme am G8-Gipfel abgesagt. Die Behörden hatten am Vortag für Ürümqi eine nächtliche Ausgangssperre verhängt, um weiteren Unruhen vorzubeugen. Zuvor waren mehrere tausend mit Knüppeln und Messern bewaffnete Chinesen durch die Stadt gezogen und hatten versucht, in die von Uiguren bewohnten Viertel vorzustoßen. Sie wurden von Polizeikräften abgedrängt. Die in den USA lebende Uiguren-Führerin Rebiya Kadeer warf Peking vor, den Konflikt angeheizt zu haben. «Die chinesische Regierung ist bekannt dafür, die nationalistischen Tendenzen unter den Chinesen zu fördern», schrieb die Vorsitzende des WUC in der US-Zeitung «The Wall Street Journal» (Mittwoch). Chinas «brutale Reaktion» auf die Unruhen werde die Situation noch verschärfen. Der Dalai Lama zeigte sich «zutiefst betrübt und besorgt» über die Lage in Xinjiang. In einer Mitteilung forderte das Oberhaupt der Tibeter die chinesischen Behörden zur Zurückhaltung auf. Peking müsse in einem «Geist des Verständnisses und der Weitsichtigkeit» mit der Situation umgehen. Amnesty International Deutschland rief China auf, unabhängige Beobachter in der Unruheprovinz zuzulassen. Nach den Unruhen in Xinjiang kam es auch in München zu Problemen zwischen Uiguren und Chinesen. Nach Angaben des SPD- Landtagsabgeordneten Markus Rinderspacher sind bei der Deutschlandzentrale des Uigurischen Weltkongresses (WUC) anonyme Anrufe und Morddrohungen eingegangen – mutmaßlich von chinesischer Seite. WUC-Vizepräsident Asgar Can entschuldigte sich seinerseits für einen Zwischenfall auf dem Münchner Marienplatz am Vortag, als uigurische Demonstranten eine chinesische Touristengruppe angegriffen hatten. «Wir verurteilen jede Art von Angriff», sagte Can. MEHR ZUM THEMA China verstärkt Militäraufgebot in Uiguren-Gebiet Chinas Behörden blamieren sich vor Journalisten Verhaftungswelle und neue Unruhen in Ürümqi China reagiert mit Massenverhaftungen Hintergrund: Die Uiguren in der Region Xinjiang Unruhen im Vielvölkerstaat China: Uiguren, Tibeter, Mongolen Zalreiche Tote bei Gewalt in Chinas Uiguren-Region Xinjiang Von:http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=148448292 Posted by UYGHURISTAN at 8:31 AM Sunday, July 12, 2009 Initiative türkischer Vereine Nordrhein-Westfalen PRESSEMITTEILUNG: Massaker an den turkstämmigen Uiguren in der autonomen Region Ost-Turkestan Als „Initiative türkischen Vereine Nordrhein-Westfalen“, die stellvertretend für 365 Vereine in Nordrhein-Westfalen aktiv ist, konnten wir mit großer Besorgnis und Trauer in den Medien verfolgen, wie mit Hilfe von der chinesischen Polizei und vom Militär bewaffnete Chinesen in der ostturkestanischen Hauptstadt Urumchi Uigurin angriffen und über 1500 Zivilisten ermordet haben. Die Tatsache, dass mit Knüppeln, Messern und Eisenstangen bewaffnete Chinesen muslimische Uiguren hinrichten, ist ein Verbrechen an der Menschheit- doch die Weltöffentlichkeit schaut weg. In den Strassen von Urumchi, die regelrecht mit Leichen gepflastert ist, hat sich der Konflikt in ein Blutbad entwickelt.Ein seit 60 Jahren systematisch praktizierte Völkermord an den turkstämmigen Uiguren hat somit einen neuen Höhepunkt erreicht. Dank des Technologiezeitalters des 21.Jahrhunderts hat die Weltöffentlichkeit trotz massiver Pressezensuren Pekings in Ostturkestan von den Massakern an den Uiguren über verschieden Medien und das Internet erfahren. Unabhängige Nachrichtenagenturen haben bestätigt, dass Sicherheitskräfte der Volksrepublik China den Übergriffen der zahlenmäßig überlegenen Chinesen tatenlos zugeschaut und grundlos über 5000 Uiguren verhaftet haben. Die Tatsache, dass die chinesische Regierung, die zwecks Machtdemonstration Truppen in die Hauptstadt Urumchi entsendet, verkündet hat, die Verantwortlichen der Vorfälle hinzurichten, ist für die unschuldig verhafteten Uigurischen Zivilisten kein gutes Zeichen. China ist ein ständiges Mitglied des mächtigsten Organs der Vereinten Nationen, dem Weltsicherheitsrat und mit dem Veto-Recht im Rücken legitimiert die Volksrepublik die brutalen Vorkehrungen als „notwendig und rechtsgültig“. Wie bekannt ist wurde die Republik Ost-Turkestan nach seiner Ausrufung am 12.November 1944 von der chinesischen Armee im Jahre 1949 besetzt und somit begann die systematische Vernichtung der moslemischen, turkstämmigen Uiguren vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Diese Verbrechen an den zu einer systematischen Assimilierung ausgesetzten Uiguren sind nach dem Beschluss der Vereinten Nationen vom 9.Dezember 1948 zweifelsfrei als „Genozid“ zu bezeichnen. Aus diesem Grund rufen wir dazu auf, ab sofort sämtliche chinesischstämmige Produkte zu boykottieren und an den Veranstaltungen der ostturkestanischen Vereine teilzunehmen. Wir rufen zur Solidarität mit Ost-Turkestan und den Uiguren auf und erwarten dass alle wie auch schon beim Palästina-Konflikt Einfühlungsvermögen zeigen. Mit freundlichen Grüßen, Initiative türkischer Vereine Nordrhein-Westfalen (stellvertretend für 365 Vereine) Ansprechpartner: Dipl. Ing. Isa Ilyasoglu isa.ilyasoglu@web.de Tel.: 0163 / 919 55 22 Özay Karabulut oezay.karabulut@arcor.de Tel.: 0179 / 761 56 05 DITIB Landesverband NRW, DITIB Stadtverband Duisburg, (58 Vereine) (18 Vereine) IGMG Stadtverband Duisburg, Verein zur Förderung des (6 Vereine) Gedankengutes Atatürks in Duisburg (ADD), (1 Verein) Türk. Europäische Duisburg Kultur Dialog e.V. Vereinigung NRW (ATB), (1 Verein) (6 Vereine) Türkische Gemeinde Verl-Dortmund Verein türkischer Studenten (72 Verein) Wuppertal e.V. (TSVW), (1 Verein) Türkisch-Deutscher Arbeiterverein Türkische Gemeinde Rhein- Köln e.V., (1 Verein ) Ruhr, (72 Vereine) Initiativer Moerser Moscheevereine, Verein zur Förderung des (8 Vereine) Gedankengutes Atatürks in Deutschland, (11 Vereine) Duisburger Muslimischer Bund Orient-Okzident Studien e.V. (DMB im Beirat f. Zuwanderung (DOBAM) und Integration der Stadt Duisburg) (1 Verein) (3 Verbände) Türkisch-Deutscher Koordinierungsrat der Türkischen Unternehmerverein e.V. NRW Vereine in und um Köln (1 Verein) (68 Vereine) Türkisch-Deutscher West Europa Kirim Türk Verband e.V. Bauunternehmer e.V. (12 Vereine) (1 Verein) TDU Berlin-Brandenburg e. V. Köln türkische Studentenverein (1 Verein) TürkUniD e.V. (1 Verein) Europäischer Freundeskreis Türk Kültur Ocagi- Duisburg-D’dorf e.V. Kars e.V. (1 Verein) (5 Vereine) Köln Kars Ardahan u. Igdir Kultur u. Solidaritätsverein e.V. (1 Verein) Türkische Gemeinde Oberhausen e.V. Dachverband der Deutsch-Türkischen (1 Verein) Vereine Oberhausen (7 Vereine) Giresun im Ausland e.V. Initiative Deutsch-Türkische Studenten- (1 Verein) und Akedemikervereine (9 Vereine) Inititiative der Studenten und Akademikerverbände in NRW (8 Vereine) Posted by UYGHURISTAN at 2:46 PM Tuesday, July 14, 2009 Protest Miting wegen dem Massaker an den Uighuren in der Ostturkestan Datum: 19.07.2009 (Sonntag) Uhrzeit: 14:00-17:00 Ort: Heumarkt Platz 50667 Altstadt-Nord, Köln Protest gegen China Unterstützung für Ostturkestan MİTİNG an diesem Sonntag am 19.07.2009 um 14.00 Uhr in Köln Heumarkt Sagen auch Sie ‘Nein’ gegen den systematischen Völkermord an Uiguren durch China in Ostturkestan. Lassen Sie uns deshalb am 19.07.2009 von 14.00 – 17.00 Uhr gegen die jüngsten schrecklichen Ereignisse und Tragödie zusammen protestieren und unsere Solidarität signalisieren. Mit großer Besorgnis und Trauer in den Medien verfolgen, wie mit Hilfe von der chinesischen Polizei und vom Militär bewaffnete Chinesen in der ostturkestanischen Hauptstadt Urumchi Uigurin angriffen und über 1500 Zivilisten ermordet haben. Die Tatsache, dass mit Knüppeln, Messern und Eisenstangen bewaffnete Chinesen muslimische Uiguren hinrichten, ist ein Verbrechen an der Menschheit- doch die Weltöffentlichkeit schaut weg. In den Strassen von Urumchi, die regelrecht mit Leichen gepflastert ist, hat sich der Konflikt in ein Blutbad entwickelt. Ein seit 60 Jahren systematisch praktizierte Völkermord an den turkstämmigen Uiguren hat somit einen neuen Höhepunkt erreicht. Dank des Technologiezeitalters des 21.Jahrhunderts hat die Weltöffentlichkeit trotz massiver Pressezensuren Pekings in Ostturkestan von den Massakern an den Uiguren über verschieden Medien und das Internet erfahren. Unabhängige Nachrichtenagenturen haben bestätigt, dass Sicherheitskräfte der Volksrepublik China den Übergriffen der zahlenmäßig überlegenen Chinesen tatenlos zugeschaut und grundlos über 5000 Uiguren verhaftet haben. Die Tatsache, dass die chinesische Regierung, die zwecks Machtdemonstration Truppen in die Hauptstadt Urumchi entsendet, verkündet hat, die Verantwortlichen der Vorfälle hinzurichten, ist für die unschuldig verhafteten Uigurischen Zivilisten kein gutes Zeichen. China ist ein ständiges Mitglied des mächtigsten Organs der Vereinten Nationen, dem Weltsicherheitsrat und mit dem Veto-Recht im Rücken legitimiert die Volksrepublik die brutalen Vorkehrungen als „notwendig und rechtsgültig“. Wie bekannt ist wurde die Republik Ostturkestan nach seiner Ausrufung am 12.November 1944 von der chinesischen Armee im Jahre 1949 besetzt und somit begann die systematische Vernichtung der moslemischen, turkstämmigen Uiguren vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Diese Verbrechen an den zu einer systematischen Assimilierung ausgesetzten Uiguren sind nach dem Beschluss der Vereinten Nationen vom 9.Dezember 1948 zweifelsfrei als „Genozid“ zu bezeichnen. Aus diesem Grund rufen wir dazu auf, ab sofort sämtliche chinesischstämmige Produkte zu boykottieren und an den Veranstaltungen der ostturkestanischen Vereine teilzunehmen. Wir rufen zur Solidarität mit Ostturkestan und den Uiguren auf und erwarten dass alle wie auch schon beim Palästina-Konflikt Einfühlungsvermögen zeigen und an diesem Miting teilnehmen! Organisation: Ostturkistanische Union e.V. Kontakt:Korash Atahan Telefon:0157-75 38 38 06 E-mail: uyghuren@hotmail.de Posted by UYGHURISTAN at 3:42 PM Thursday, July 16, 2009 CUMHURBAŞKANI GÜL’DEN ÇİN’E ÇAĞRI: Büyük devletsen gereğini yaparsın 11 Temmuz 2009 Cumartesi > Eda Han – Muammer Tan – ANKARA İHA Cumhurbaşkanı Abdullah Gül, Uygur Türklerinin yaşadığı Çin’in Sincan bölgesindeki yaşananlarla ilgili olarak, “Çin yetkilileri olup bitenleri açık ve objektif şekilde, şeffaf bir şekilde değerlendirecektir. Çin gibi büyük bir devlete de yakışan budur” dedi. Ostim’de cuma namazı çıkışı açıklamalarda bulunan Gül, olayları büyük kaygı ve endişeyle takip ettiğini ifade etti. Gül, şunları söyledi: “O gün orada yaklaştığımız insanların büyük bir sıkıntıyla karşı karşıya kaldığını görmek, bizi haklı olarak çok derinden yaralamaktadır ve endişelendirmektedir. Suçluları şeffaf bir şekilde ortaya çıkarmak, oradaki vatandaşların rahatı ve hukukunu en iyi şekilde korumak, katledilmelerin sorumlularını ortaya çıkarmak, Çin gibi büyük bir devletin yapması gereken iştir. Bir an önce bu olayların bitmesi, buna sebebiyet verenlerin şeffaf bir şekilde yargılanmasını beklemek de, onların akrabaları olarak bizim hakkımızdır.” Gül, hükümetin Çin’de yaşanan olaylarla yakından ilgilendiğini ve gereken neyse yaptığını söyleyerek, “Bizim için önemli olan, oradaki kardeşlerimizin kendi devletleri içinde mutlu ve özgür olmalaradır” dedi. ROBOTUN ELİNDEN PLAKET ALDI Gül, OSTİM’de iş adamlarıyla biraraya geldiği yemeğin ardından restoranın arkasındaki sokakta sergilenen, Türk mühendislerin geliştirip ürettiği bazı makineleri inceledi. Cumhurbaşkanı Gül’e ilk olarak, uzaktan kumandalı bir robot tarafından getirilen plaket takdim edildi. OSTİM Başkanı Orhan Aydın, plaketin, OSTİM’in üretim gücünü simgeleyen yedek parça örneklerinden oluştuğunu belirtti. Menbehttp://www.turkiyegazetesi.com/HaberDetay.aspx?haberid=413218: Posted by UYGHURISTAN at 8:44 AM Thursday, July 16, 2009 Merkel will auf G-8-Gipfel mit Hu über Uiguren-Unruhen sprechen Abgelegt 15:30 unter Aktuelles (CO) Aus Kreisen der Bundesregierung wird verlautbart, die Zahl der Opfer von über 150 sei “erschreckend”. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will bei einem Treffen mit Chinas Präsident Hu Jintao am Rande des G-8-Gipfels in Italien die blutigen Unruhen in der chinesischen Uiguren-Region Xinjiang zum Thema machen. Merkel wolle Hu gegenüber ihre Sorge über die Geschehnisse im Nordwesten Chinas zur Sprache bringen, hieß es am Dienstag in Berlin aus Kreisen der Bundesregierung. Es sei aufgrund der unsicheren Informationslage noch “keine klare Beurteilung möglich”, die offiziell genannte Zahl von mehr als 150 Toten und hunderten Verletzten sei jedoch “erschreckend”. Bei dem Treffen mit Hu wolle Merkel die Position der Bundesregierung verdeutlichen, wonach Meinungsfreiheit und das Recht auf friedliche Demonstrationen Grundrechte seien, hieß es aus Regierungskreisen weiter. Die Kanzlerin werde zudem Demonstranten und chinesische Behörden zur Zurückhaltung auffordern. Bei den Uiguren vertrete Merkel ebenso wie bei Thema Tibet die Ansicht, dass den chinesischen Minderheiten innerhalb des Staates ein Recht auf ihre kluturelle Idenitität gewährt werden müsse. Nach offiziellen Angaben kamen bei den Unruhen am Sonntag 156 Menschen ums Leben, mehr als tausend Menschen wurden verletzt. Die muslimische Minderheit der Uiguren und die chinesische Führung weisen sich für die Gewalt gegenseitig die Schuld zu. Das Treffen mit Hu ist den Angaben zufolge fest für den G-8-Gipfel vereinbart, der von Mittwoch bis Freitag im italienischen L’Aquila stattfindet. Der genaue Termin stehe jedoch noch nicht fest. Zudem sind bilaterale Treffen mit dem indischen Ministerpräsidenten Manmohan Singh, dem südafrikanischen Staatschef Jacob Zuma sowie den Präsidenten von Mexiko und Brasilien, Felipe Calderón und Luiz Inacio Lula da Silva, geplant, wie es aus Kreisen der Bundesregierung weiter hieß. Von: http://www.tibet-forum.com/aktuelles/merkel-will-auf-g-8-gipfel-mit-hu-ueber-uiguren-unruhen-sprechen-1016.html Posted by UYGHURISTAN at 12:15 PM Monday, July 20, 2009 Proteste gegen den Systematischen Völkermord *Der Völkermord hat im Jahre 1949 mit der Besetzung der Republik Osttürkistan begonnen. Innerhalb von 60 von Jahren sind auf verschieden wegen ca. 10 Millionen (10.000.000) Uighuren von China getötet. *5 Millionen Uighuren wurden durch Massaker, 47 Atomtest, Tod durch Folterung, Hinrichtungen, ohne Urteil ins Gefängnis und dann Verschwunden und sie sind auf vielen verschieden wegen getötet worden, 5 Millionen Uighuren sind durch Zwangsabtreibungen zu Tode gekommen. *Seit 1949 wird die Religion, Sprache und Kultur der Uighuren massivst unterdrückt. *1,5 Millionen Uighuren (Mehrheitlich Mädchen und Frauen) wurden zwangsweise in Chinesische Provinzen verschleppt, wo sie zu vielen unfreiwilligen Arbeiten gezwungen die selbst für Chinesische Verhältnisse Verhältnisslos gering sind. Teilweise werden sie zur Zwangsarbeit(Sklaverei) und Prostitution gezwungen. *Massaker am 26.06.2009 in Gungdong. Die Chinesische Bevölkerung hat mit Unterstützung des Chinesischen Staates 800 Uighuren in einer Fabrik angegriffen, wo es teilweise Zwangsarbeiter gab. Die meisten wahren Frauen und ca. 80% waren Kinder und Jugendliche. Über 100 Uighuren worden getötet und hunderte wurden schwer verletzt. *Der Hauptgrund der Demonstration am 05-, 06-, 07-, 07.2009 ist eigentlich der Systematische Völkermord aber der genaue Auslöser war das Massaker vom 26.06.2009. *Nach angaben von ETIC, haben 1997 ca. 600 Uighuren friedlich demonstriert, innerhalb von 5 Jahren wurden 8000 Uighuren ins Gefängnis gesteckt, von denen viele verschwunden sind. Bei den Demo am 05-, 06-, 07-07.2009 in Ürümchi sind 10 tausend (10.000 nach Offiziellen Chinesischen angaben) Uighuren auf die Straßen gegangen, dabei wurden 1056 Menschen getötet, über 2000 Menschen schweriere verletz und es gab 5,000 Festnahmen. Die Uighurischen Vereine befürchten das die wahrscheinlich 5 tausend (5,000) Uighuren ins Gefängnis gesperrt werden. *Die Chinesische Regierung und das Volk sollten angeklagt werden, denn der Systematische Völkermord verstößt gegen alle Rechte aller Länder, Religionen und Völker. *Wir fordern alle Medien auf ununterbrochen darüber zu berichten.Wir fordern alle Politiker auf Druck auf China auszuüben.Wir fordern alle Menschen dazu auf uns zu Unterstützen und Chinesische Produkte zu Boykottieren. Ostturkistanische Union e.V. Posted by UYGHURISTAN at 2:05 PM Monday, July 20, 2009 Slagonlar — Doğu Türkistan’a hürriyet! – Freiheit für Ost-Türkistan! – Freedom for East-Türkistan! — Çin zulüm’ünden kurtulmak istiyoruz! – Wir wollen raus aus der Chinesischen Unterdrückung! — Uygur Türklerine İnsan Hakları’nı istiyoruz! – Wir wollen Menschenrechte für Uighuren! — Doğu Türkistan toprakları Uygur Türklerinindir! Çinlerin değil! – Ost-Türkistan gehört den Uighuren! Und nicht den Chinesen! — Çin talancıları Doğu Türkistan’dan çıksın! – Chinesische Besatzer raus aus Ost-Türkistan! — Çinler Uygur Türkünün dinini, dilini ve kültürünü yok etmek istiyor! – China versucht die Religion, Sprache und Kultur der Uighuren auszulöschen! — Uygur Türkleri özgürce İslamı, Uygur Türkçesini ve Uygur Türklerinin kültürünü yaşatmak istiyor! -Wir Uighuren möchten unsere Religion, Sprache und Kultur frei ausleben können! — Katil Çin! – Mörder China! — Çinler Uygur Türklerinin katilidir! – China ist der Mörder der Uighuren! — Çinler soykırımcıdır! – China ist ein Volkersmörder! — Bugün son 60 yıl içinde Çinler tarafından sistemli soykırıma maruz kalan 15 milyon Uygur Türklerini anıyoruz! – Wir gedenken heute an den Systematischen Völkermord, in dem in den letzten 60 Jahren 15 Millionen Uighuren von den Chinesen ermordet wurden! — Bugün 26.06.2009’da, 05.07.2009’da ve 07.07.2009’da Çinler tarafından katliama maruz kalan 1000 Uygur Türkünü anıyoruz! – Wir gedenken heute an das Massaker, das am 26.06.2009, 05.07.2009 und 07.07.2009 in dem 1000 Uighuren von den Chinesen ermordet wurden! — Çinler Uygur Türklerine uyguladıkları sistemli soykırımını durdursun! – China soll den Systematischen Völkermord an den Uighuren Stoppen! Chinese are Terrorist !Chinese are Fascist !Chinese are Raciest !Chinese are Blood suckers !Freedom for Uyghur !Freedom for East Turkestan !Chinese get out from East Turkestan ! Ostturkistanische Union e.V. Posted by UYGHURISTAN at 2:09 PM Monday, July 20, 2009 Wir protestieren gegen den maßlosen grausamen rassistischen Angriff der Han Chinesen auf Uigurischen Arbeitern bei einer Fabrik in Süd-chinesischen Provinz Guangdong!!! In den frühen Morgenstunden des Freitags, 26. Juni 2009, haben tausende Han-Chinesischen Arbeitnehmer bei der Spielzeugfabrik in der Süd-chinesischen Provinz Guangdong einen blutigen rassistischen Angriff gegen ungefähr 800 Uigurischen Arbeitern derselben Fabrik begonnen. Mit Metallrohren, Messern und Steinen attackierende Han-chinesischen Randalierer haben nach offiziellen chinesischen Mediaberichten mindestens zwei Uiguren totgeschlagen und 118 andere wurden verletze. Nach einem Bericht auf der offiziellen Webseite der Regierung von Shaoguan (in der Provinz Guangdong), 81 Uiguren wurden verletzt, 66 von ihnen sind in kritischem Zustand im Krankenhaus. Unbestätigte Angaben von vielen Han chinesischen online Nachrichtenmedien zur Folge, wurden 26 Uiguren getötet und mehr als 200 verletzt. [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=dVi_sUsl-Ag&w=600&h=368] Einige Amateur-Videos über den blutigen rassistischen Angriff auf die Uiguren wurden im Internet veröffentlicht und schockiert der Zuschauer mit Han Chinesischen Barbarismus. In einem dieser schockierenden Videos, es ist deutlich zu erkennen, dass ein Uigurisches Mädchen sich versuchte, aus den mit Metallrohren „bewaffneten“ mehr als hundert Han Chinesischen Schlägern zu entkommen. Sie wurde von den skrupellosen Gewalttätigen ohne jegliches menschliches Mitgefühl geschlagen, bis sie bewusstlos auf den Boden lag. In einem anderen, kann man auch sehen, dass ein Uigurischer Mann bewusstlos in Blut lag und die Han-Chinesen um ihn für ihren “Erfolg” jubelten. Die unfassbare Wahrheit ist während des rassistischen Angriffs, dass kein einziges Mensch unter den tausenden Han Chinesen einschließlich der „Zuschauern“ und die Sicherheitspersonalen Mitleid oder Hilfebreitschaft für den totgeschlagenen Uiguren gezeigt oder geleistet hat. Schmerzhaft sehen wir in den Videos, wie die Han Chinesen sich erfreuen auf Totschlagen der Uiguren und genießen den „Erfolg“ ihrer kriminellen Taten zusammen. In tiefen Schock erleben wir den Han-chinesischen Barbarismus, der niemals zwischen Männern und Frauen diskriminiert. Wir können nicht glauben, wie tief der Hass der Han Chinesen gegen die Uiguren geworden ist. Uiguren leiden seit Jahren Diskriminationen und ungerechte Politik der Chinesischen Zentralregierung, die die gesamten Uigurischen Bürgern in der Volksrepublik China als „Kriminellen“ und „Terroristen“ abgestempelt haben. Staatliche Mediapropaganda spielen eine Aktive „Rolle“ bei der Allgemeinedarstellung der Uiguren nicht nur als die wilden gewalttätigen Menschen, sondern auch die natürlichen Anhänger der „drei bösen Banden“ von Terroristen, Separatisten und Extremisten. Dies zur Folge, entstanden unter der großen Han chinesischen Mehrheit ein festes Feindbild von Uiguren und ein generelle Verdacht auf diese Minderheitsgruppe. Die seit langem bestehenden Diskriminationspolitik der chinesischen Zentralregierung hat so ein Stereotypen der Uiguren erschaffet, dass die Han chinesischen Randalieren Mut und grünes Licht bekommen, um ihre gewaltsame Angriffe gegen den Uiguren zu rechtfertigen. Wir sind der festen Überzeugungen, dass dieser tendenziösen Politik der VR China die ethnischen Konflikte hervorgerufen und vertieft hat. http://www.rfa.org/english/news/uyghur/ethnic-clash-06292009102144.html Wir verurteilen auf Schärfiste den Han chinesischen Barbarismus! Wir fordert die chinesische Regierung: eine gründliche und gerechte Untersuchung des Vorfalls Shaoguan durchzuführen und die kriminellen Mördern der Uiguren vor Gericht zu stellen. an die Familien der getöteten und verletzten Uiguren Entschädigungen zahlen die massive transfier der Uiguren hauptsächlich der Uigurischen Frauen und Mädchen aus kleinen Dörfern von Ost-Turkestan als billig Arbeitskräfte in den innen chinesischen Städten unverzüglich zu stoppen. [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=wadefLfPcZU&w=600&h=368] http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/823/Xitaygha-Tutqun-Qilinghan-Uyghurlar-Keng-kolemde-Qetliamgha-Uchridi http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/822/Milletning-Beshigha-Kelgen-Xorluq-we-Musibet-Guangdongdiki-Qetliam http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/821/Guangdongda-Uyghur-Dehqanlarni-5-ming-Xitay-Qanliq-Basturghan http://www.eastturkistan.tv/STRT-2/tv/?/tv/820/Guangdongda-800-Uyghur-Dehqanni-5-ming-Xitay-Dumbalighan http://www.uyghuramerican.org/articles/3089/1/UAA-condemns-killing-of-Uyghur-workers-at-Guangdong-factory/index.html http://www.uyghuramerican.org//articles/3089/1/UAA-condemns-killing-of-Uyghur- workers-at-Guangdong-factory/index.html Kontakt:uyghuren@hotmail.de Tel:0157-75383806 Ostturkistanische Union e.V. Posted by UYGHURISTAN at 2:14 PM Thursday, July 30, 2009 Was für eine Ostturkestan-Strategie? Von: Mehmet Özkan Um die Unruhen in Ostturkestan zu analysieren, muss man diese Region sowie China kennen. Es ist jedoch eine Tatsache, dass es weder im Westen noch in der islamischen Welt ein Interesse akademischer oder politischer Natur gibt. Höchstens von einer emotionalen Verbundenheit kann gesprochen werden, woraus aber noch lange keine realistische politische Haltung entsteht. Um eine solche realistische Ostturkestan-Strategie zu entwickeln, müssen mindestens drei Gesichtspunkte beachtet werden. Anhand des Vorgehens der chinesischen Regierung bei den Unruhen in der Provinz Xingijang wird deutlich, dass sie aus dem Konflikt mit Tibet gelernt hat und nun eine andere Herangehensweise an den Tag legt. So wurden Journalisten nicht nur in die Provinz gebracht, sondern ihnen auch die Orte der Unruhen gezeigt. Beim Konflikt um Tibet hatte die Regierung keine Journalisten zugelassen. Dies muss als ein Novum in der Geschichte Chinas gesehen werden, auch wenn nicht ganz erkennbar, weshalb die Regierung ein solches Vorgehen als notwendig befunden hat. Die naheliegendste Antwort scheint die zu sein, dass China hinsichtlich der Probleme Taiwan, Tibet und Ostturkestan nun grundsätzlich eine solche Herangehensweise bevorzugt. Die chinesische Regierung versucht die Unruhen als Konflikt zwischen zwei Bevölkerungsgruppen hinzustellen und somit die Unabhängigkeitsbestrebungen Ostturkestans zu verdecken. Die Region der internationalen Presse unzugänglich zu machen, hat den Konflikt nur aufgeschoben, aber keine Lösung herbeiführen können. Die Regierung scheint dies erkannt zu haben. Es kann als Zeichen für die Bereitschaft Chinas sich seiner Probleme anzunehmen, betrachtet werden. Zweitens muss festgehalten werden, dass die chinesische Regierung zum ersten Mal ein internes Problem der Weltöffentlichkeit zugänglich machte. Dies kann als Folge der internationalen Öffnung Chinas gesehen werden. Dieser Umstand dürfte vor allem in der islamischen Welt mit der Vorstellung aufräumen, dass man aufgrund der chinesischen Diktatur keine Einflussmöglichkeiten in Ostturkestan habe. Die Ostturkestan-Prüfung der islamischen Welt hat erst neu begonnen. Deshalb muss gerade in diesen Tagen, in denen die Büchse der Pandora geöffnet wurde, eine neue Ostturkestan-Strategie entwickelt werden. In diesem Sinne sind die Absichten und Bestrebungen der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) das Interesse der Weltöffentlichkeit auf den Konflikt zu lenken, als wichtiger Schritt zu bewerten. Als drittes ist für eine neue Strategie auch eine neue Herangehensweise erforderlich. Denn eine angemessene Herangehensweise – und dies muss klar gesagt werden – hat die islamische Welt bisher nicht entwickelt. Die emotionale Herangehensweise, Ostturkestan als ein unter der „chinesischen Unterdrückung“ leidendes Gebiet zu sehen, hat die Thematisierung und Konfliktlösung eher verhindert. Gestützt auf diese Wahrnehmung wurden weder in Europa noch in der Türkei realistische Lösungen entwickelt. Es ist nun Zeit diese nahezu romantische Herangehensweise aufzugeben und realistische Ansätze zu entwickeln. Einer der wichtigsten Schritte auf diesem Weg ist es, unsere Beziehung zu Ostturkestan nicht über die Exil-Uiguren zu bestimmen, sondern uns des Problems direkt anzunehmen. Dasselbe gilt hinsichtlich China. Dies könnte zu dem Ergebnis führen, dass der realistische Ansatz entwickelt wird, welcher von den Exil-Uiguren nicht entwickelt wurde. Um den Bedrängnissen ein Ende zu machen, sollten die schmerzlichen aktuellen Ereignisse als Anlass genommen werden, um dem Konflikt auf die internationale Bühne zu verhelfen und eine bleibende Lösung herbeizuführen. (am Von: http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2009/07/17/10165.html?L= Posted by UYGHURISTAN at 3:08 PM Thursday, July 30, 2009 Deutschland Kundgebung zum Massaker in Ost-Turkestan Die türkischen Zivilorganisationen in Deutschland haben das Massaker, das die Volksrepublik China in der autonomen Provinz Xinjiang an den muslimischen Uiguren begeht, aufs Schärfste verurteilt. Der stellvertretende Vorsitzende der IGMG, Mehmet Gedik, kritisierte unter anderem die Zurückhaltung in Europa und den USA gegenüber der Gewalt in China. An der Demonstration am 19. Juli am Heumarkt-Platz in Köln unter dem Motto “Stoppt das Massaker in Ostturkestan” nahmen unter anderem die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), die Türkisch Islamische Union (DITIB), die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (ATİB) und der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) teil. Veranstalter war der Weltkongress der Uiguren. Der Vorsitzende des Ostturkistanische Union in Frankfurt, Korash Atahan, hat in seiner Rede die Geschichte des “Völkermordes” an die Uiguren in China skizziert. “Tausende werden von der chinesischen Regierung systematisch ermordet. Der dagegen gerichtete Aufstand wird dann durch das Militär blutig niedergeschlagen”, sagte Atahan. Auch die Verwandten der Aufständischen würden eingesperrt und gefoltert. Der stellvertretende Vorsitzende der IGMG, Mehmet Gedik, sicherte den Muslimen in Xinjiang die Solidarität seiner Organisation zu. In seiner Rede kritisierte er unter anderem die Zurückhaltung in Europa und den USA gegenüber der Gewalt in China. “Die chinesiche Regierung führt seit jahrzenten seine Repressionen gegen die Muslime in Xinjiang fort. Anhand der Jahresberichte internationaler Menschenrechtsorganisationen ist belegt, dass China eine Assimilationspolitik betreibt. So werden die Uiguren nicht nur vertrieben, sondern sie sind auch Gewalt, Folter, Repressalien und Diskriminierungen ausgesetzt. Allein in den letzten zwei Wochen kostete diese Haltung über 2000 Menschen das Leben”, sagte Gedik. (sa) Von: http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/10238.html?L=.html.html.html Posted by UYGHURISTAN at 3:10 PM Thursday, July 30, 2009 Zur Zukunft Ostturkestans Ostturkestan ist ein Ort voller Konflikte, der in der muslimischen Welt viel beweint, für den jedoch herzlich wenig getan wird. Auch im Westen weiß man wenig über die Hintergründe der Probleme der autonomen chinesischen Provinz. So entsteht der Eindruck, dass diesem Problemfeld wenig Beachtung geschenkt wird. Auch wenn sich die ostturkestanische Diaspora im Ausland weitestgehend organisiert hat, so ist sie dennoch weit davon entfernt, eine realpolitische Herangehensweise zu entwicklen, um Einfluss auf die Heimat ausüben zu können. Auch wenn dieses Phänomen einer Erläuterung bedarf, möchten wir uns in diesem Artikel mit den Problemen Ostturkestans auf politischer und strategischer Ebene beschäftigen. Ostturkestan liegt nordwestlich von China. Mit der Hauptstadt Xinjang beträgt die Zahl der muslimischen Bevölkerung von Ostturkestan ca. 20 Millionen. Durch die bewusste demografische Politik Chinas wurden in den letzten Jahren zahlreiche chinesische Bürger in dieses Gebiet gebracht, um so die eigentliche uigurische Bevölkerung zu einer Minderheit zu degradieren und etwaige Unabhängigkeitsbestrebungen zu verhindern. Im Zuge dieser Politik werden Uiguren dazu ermutigt, aus diesem Gebiet auszuwandern. Die Bevölkerung darf sich politisch nicht zusammenschließen. Zudem werden ihr viele Freiheiten abgesprochen. Der Lebensstandard wird durch die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen verschlimmert. Aufgrund des niedrigen Bildungsniveaus der Bevölkerung sowie der Auswanderung qualifizierter Fachkräfte sieht die Zukunft Ostturkestans nicht gerade rosig aus. Gar von einer Assimilation der Bevölkerung ist die Rede. Unter Beachtung dieser allgemeinen Rahmenbedingungen ist es möglich, die Probleme in Ostturkestan im Zusammenhang von aktuellen politischen Ereignissen in China zu analysieren. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass Ostturkestan auf der internationalen Bühne keine Relevanz hat. Doch es ist noch schlimmer: Global betrachtet ist Ostturkestan einem allgegenwärtigen Desinteresse ausgeliefert. Der Grund hierfür ist nicht nur, dass sich niemand in einen Konflikt mit China begeben möchte; Staaten oder internationale Organisationen sehen in China einen starken Handelspartner und wollen nicht ohne weiteres dieses Bündnis riskieren. Damit wird die Zukunft Ostturkestans vollständig in die Hände Chinas gelegt. Viele Staaten betrachten China als potenzielle Investor und Unterstützer auf dem globalen Markt. Auf der anderen Seite spielt zweifellos die bewusste Benennung der Unabhängigkeitskämpfe Ostturkestans als Akt des „Terrorismus“ eine wichtige Rolle. Die USA und sogar Europa sehen in Ostturkestan kein Menschenrechtsproblem, sondern ein innenpolitisches Terrorismusproblem. Doch sich mit dem Problem Ostturkestans zu befassen, bedeutet – wie man es auch angeht – unweigerlich eine Konfrontation mit China. Dem Desinteresse sowohl im Westen als auch in der islamischen Welt gegenüber dem Ostturkestan-Konflikt liegt hauptsächlich die „Angst“ vor dem Mythos des unaufhaltbaren Aufstiegs Chinas zugrunde. Regional betrachtet hat Ostturkestan hauptsächlich zwei Probleme: die Benennung der Region und die Politik Chinas. Dass die Region bewusst „Ostturkestan“ genannt wird, wirft die Frage auf, wo sich denn West-Turkestan befindet. Die Unabhängigkeit Ostturkestans erscheint insofern als die einzig plausible Lösung, da sein Bruderland West-Turkestan ein unabhängiges Land ist. Dies spielt sowohl bei den Uiguren in diesem Gebiet als auch bei denjenigen in der Diaspora bei der Selbstidentifizierung eine wichtige Rolle. Auf der anderen Seite sieht sich China als der alleinige Herrscher in diesem Gebiet und möchte weiterhin seine Macht ausbauen und beibehalten. Die chinesische Benennung dieses Gebiets als „Xin Jiang“, was übersetzt „neue Grenze“ heißt, ist keinesfalls willkürlich gewählt. Damit wird darauf angespielt, dass diese Grenze auf alle Fälle verteidigt werden soll. Dies bringt eine gewaltsame Politik seitens Chinas mit sich, mit der jeder Unabhängigkeitsprotest gewaltsam erstickt wird. Die Analyse der Problemzone Ostturkestan innerhalb der chinesischen Innenpolitik ist für die Zukunft der Region von immenser Bedeutung. Mit einem Wirtschaftwachstum von 12 Prozent im Jahr hat sich China als die mächtigste Wirtschaftsriese entpuppt. Dies bringt die Frage mit sich, ob China überhaupt von der Chinesischen Kommunistischen Partei oder doch vom internationalen Wirtschaftssystem beherrscht wird. Mit der Öffnung zur globalen Welt erlebt China jedoch auch eine Veränderung in der Gesellschaftsstruktur, die unter anderem zu einem Bruch in der Tradition führt. Auch wenn dies von Chinesen gerne übersehen wird, muss sich China mit dieser gesellschaftlichen Veränderung auseinandersetzen. China, das Land, dessen wirtschaftliches und politisches System kritisiert wird, verschiebt immer wieder die Lösung seiner hauptsächlichen drei Problemzonen: Taiwan, Tibet und Ostturkestan. Gerne wird die Realität in dieser Region manipuliert. Die Herangehensweise Chinas an diese Probleme ist eine gewaltsame. Durch die anhaltende Integration Chinas in das internationale Machtssystem ist zu vermuten, dass sich die chinesische Innenpolitik frühestens in 15 bis 20 Jahren stabilisieren wird. Daher ist davon auszugehen, dass sich China erst dann zu einer Auseinandersetzung mit den oben genannten Problemzonen heranwagen kann. So gesehen kann man in absehbarer Zeit keine zufriedenstellende Lösung für das ostturkestanische Problem erwarten. Doch nichtsdestoweniger spielen die internationale Gesellschaft und die muslimische Welt in diesem Zeitraum eine wichtige Rolle. Auf weiter Sicht ist es angebrachter nach einer stabileren Lösung in Ostturkestan zu suchen, anstatt nur dessen Unabhängigkeit zu befürworten. Nichtregierungsorganisationen und Handelsunternehmen könnten dazu beitragen, dass soziale Identität und Selbstwertgefühl in diesem Gebiet geschaffen wird. Dies gewinnt insofern an Bedeutung, wenn man miteinbezieht, dass zahlreiche Exil-Uiguren nach ihrem Studium nicht den Heimweg zurückfinden. Es ist daher in dieser Hinsicht lebenswichtig, dass neue Führungspersönlichkeiten unter der nächsten Generation gefunden und so der Auswanderung qualifizierter Fachkräfte vorgebeugt wird. Unter Berücksichtigung des fehlenden Wissens über diese Region und der Stellung Chinas innerhalb der globalisierten Welt gewinnen die Potenziale der Nichtregierungsorganisationen in der Brückenfunktion zwischen Ostturkestan und der restlichen Welt immer mehr an Bedeutung. (ab) Von: http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2009/07/19/10210.html Posted by UYGHURISTAN at 3:20 PM
  4. Free Eastturkistan! says:

    Tarim Mumien China, Bringer des Buddhismus in Asien?
    • Dienstag, 12 Oktober 2010, 19:00

    In den späten 1980er Jahren, perfekt erhaltene 6400 Jahre alte Mumien begann, die in einem abgelegenen chinesischen Wüste. Sie hatten lange rötlich-blonde Haare, Europäische Features und anscheinend nicht die Vorfahren der heutigen chinesischen Volk sein. Archäologen jetzt denken, sie können die Bürger von einer alten Zivilisation der Arier, die im Osten existierte gewesen.
    Die Mumien waren lange Nasen und Schädel, blonde oder rote Haare, schmale Lippen, tiefliegenden Augen und anderen kaukasischen unverkennbar Merkmale. Dr. Victor H. Mair von der University of Pennsylvania sagte: “Das Tarim-Becken kaukasoiden Leichen sind fast sicher Vertretern der indo-europäischen Familie”.
    Altgriechisch und chinesischen Historikern längst eine einzigartige kulturelle und ethnische Gruppe auf seine Westgrenze mit roten Haaren und blauen Augen, einer Gruppe, die alten Afghanistan nieder und schmiedete eine lebendige buddhistische Reich verwiesen, dass der Buddhismus verbreitet zu viel von der Welt durch China und Indien . Aber wenn 6.400-jährige Mumien ausgegraben im frühen 20. Jahrhundert in das Tarim-Becken im westlichen chinesischen Wüste mit eklatanten “weißen” Physiognomie und Kleidung scheinbar europäischen Ursprungs, Historikern, Anthropologen und Archäologen waren überrascht. Die fragile ethnokulturellen Frage gestellt dies ein ernstes Problem:
    Europäer betonte die Rolle der “Europäer” bei der Schaffung eines antiken Zivilisation, die Grenze einer Weltreligion nach Asien gebracht; chinesische Gelehrte nicht glauben, dass erhebliche Grundlagen ihrer Geschichte wurden “importiert”, und die moderne Bewohner des Tarim-Region (Uyghuristan) – den muslimischen Uiguren – darauf bestehen, dass sie die ursprünglichen Einwohner der Region waren.
    Die Europoid Tarim Mumien sind einige der ältesten und am besten erhaltenen Leichen in der Welt, durch die extrem trockene Klima von Ostturkestan geschützt. Eklatant zu einem der Rennen der europäischen Ursprungs, die Sie, geben sie uns eine der frühesten noch schaut auf die Wanderungsbewegungen, Kultur und Zivilisation der frühen europäischen Völker.
    Eine Reihe von kulturellen oder ethnischen Gruppen lebten in der gleichen Gegend wie die alten kaukasischen Mumien und kann nach Süden nach Afghanistan verlegt zu haben. Einige hatten rote Haare und blaue Augen wie auf chinesischen Motiven gezeigt. Die Tocharer als dieser europäischen Funktionsumfang Bringer des Buddhismus identifiziert. Aber sind sie auf die offenkundig genetisch Europäischen Mumien, die Sie, oder haben die Chinesen bloß sehen eine andere rassische Gruppe wie die Iraner mit rezessiven Merkmalen? Tracing dieser Völker Geschichte ermöglicht es uns, besser zu bestimmen, ob es diese alte weiße europäische Kultur von Mumien, die für immer die Entwicklung der Asien oder nicht geprägt war.
    Einige wichtige physikalische Beweise, die wir haben, um festzustellen, ob diese buddhistische Missionare zu den Mumien, die Sie aus chinesischen Fresken, Bilder und Literatur darstellt ihrer seltsamen westlichen Nachbarn bringt sie eine neue Religion. Chinesische Quellen schildern, was sie den Yuezhi nennen und was Griechen nannten Tocharer als fremd in ihrer Kleidung, Kultur und Aussehen. Chinesische Kunst zeigt hellhäutige, rothaarige, blauäugige Mönche mit Bärten offenbar von einer Rasse und Kultur sehr verschieden von den Han-Chinesen. Sporting teilweise Köpfe rasiert, baumelnden Ohrläppchen, und der Lotus-förmigen Handhaltung, sind diese weißen Europoids offensichtlich buddhistische Mönche bringen den neuen Glauben an die chinesische entlang Handels-und Wanderrouten, die sie verfolgt, wenn sie das Tarim-Becken links für Afghanistan hatte. Der gesamte Gesichtsausdruck des weißen buddhistische Missionare ist anders: das Original Künstler nicht einfach abbilden Humanoiden im Allgemeinen oder chinesische Männer mit roten Haaren. Sie wurden porträtiert eine sehr fremde rassischen Gruppe.
    Ihre Friedhof, als Small River Friedhof bekannt Nr. 5, liegt in der Nähe eines ausgetrockneten im Tarim-Becken Flussbett, umkreist eine Region durch das Verbot Bergketten. Die meisten der Becken wird durch die Taklamakan-Wüste, eine Wüste, so unwirtlich, dass später Reisende entlang der Seidenstraße würde Kante entlang seiner nördlichen und südlichen Grenzen besetzt.
    In der Neuzeit hat die Region durch türkischsprachige Uiguren, in den letzten 50 Jahren von Han Siedler aus dem Beitritt Chinas besetzt. Ethnische Spannungen haben sich kürzlich zwischen den beiden Gruppen entstanden, mit Unruhen in Urumqi, der Hauptstadt von Xinjiang. Eine große Anzahl von alten Mumien, wirklich ausgetrocknet Leichen wurden aus dem Sand heraus, nur um Bauern zwischen Uiguren und Munggulen werden.
    Die Mumien in den kleinen Fluss Friedhof sind, so weit, das älteste im Tarim-Becken entdeckt. Carbon-Tests an der Universität Peking zeigen getan, dass der älteste Teil stammt 3.980 Jahre alt. Ein Team von chinesischen Genetiker hat die Mumien “-DNA analysiert.
    Trotz der politischen Spannungen über die Mumien “Herkunft, sagte der Chinese in einem Bericht veröffentlicht im letzten Monat in der Fachzeitschrift BMC Biology, dass die Menschen gemischt Abstammung waren, mit allen europäischen und einigen sibirischen genetischen Markern. Das Team wurde von Hui Zhou von der Jilin Universität in Changchun, mit Dr. Jin als Co-Autor geführt.
    Da die chinesische Archäologen gegraben durch die fünf Schichten von Bestattungen, Dr. Mair berichtete, stießen sie auf fast 200 Masten, je 13 Meter hoch. Viele hatten Flachbalken, schwarz lackiert und rot, wie die Ruder aus, dass einige große Kombüse scheiterte unter den Wellen von Sand hatte.
    Am Fuße eines jeden Pols gab es in der Tat Boote, auf den Kopf und legte überzogen mit Kernleder. Die Leichen im Inneren wurden die Boote noch das Tragen der Kleidung, die sie begraben hatte in. Sie Mützen mit Federn in den Rand versteckt gefühlt hatte, unheimlich ähnlich Tiroler Hüte. Sie trugen große wollene Umhänge mit Quasten und Lederstiefeln. Ein Bronzezeit Verkäufer von Victoria’s Secret scheint lieferte die Kleider unter haben – kaum ausreichend wollenen Lendentücher für die Männer und Röcke von String-Stränge für die Frauen gemacht.
    Innerhalb jedes Boot Sarg waren Grabbeigaben, darunter schön gewebten Gras Körbe, kunstvoll geschnitzte Masken und Bündel von Ephedra, ein Kraut, das in Ritualen oder als Medizin verwendet haben.
    Bei den Frauen Särge, traf die chinesische Archäologen eine oder mehrere lebensgroße hölzerne Phallus auf dem Körper oder durch die Seite gelegt. Wenn man nochmals die Gestaltung der 13-Fuß Pole, steigen aus dem Bug des Bootes jeder Frau kam die Archäologen, dass die Pole in der Tat gigantisch phallische Symbole waren. Arthur Wolf, Anthropologe an der Stanford University und Experte für Fruchtbarkeit in Ostasien, sagte, dass die Pole vielleicht Marke sozialen Status, ein gemeinsames Thema der Gräber und Grabbeigaben.
    Dr. Mair, sagte der chinesische Archäologen Auslegung der Pole als phallische Symbole sei “eine glaubwürdige Analyse.” Die Menschen begraben offensichtlich Verehrung der Fortpflanzung bedeuten könnte sie sowohl in den Genuss von Sex und ihre Nutzbarkeit interessiert waren, da es schwierig ist, Trennen der beiden. Aber sie scheinen hatte vor allem Respekt für die Fruchtbarkeit, so Dr. Mair sagte, da mehrere Frauen in zweischichtigen Särge mit speziellen Beigaben beerdigt wurden.
    Die Sprache von den Menschen des kleinen Flusses Friedhof gesprochen ist unbekannt, aber Dr. Mair hält es könnte Tokharian, ein altes Mitglied der indogermanischen Sprachfamilie gewesen. Manuskripte in Tokharian geschrieben haben im Tarim-Becken entdeckt worden.
    Der kleine Fluss Friedhof lebten mehr als 2.000 Jahre vor dem frühesten Belege für Tokharian, aber es ist “eine klare Kontinuität der Kultur”, so Dr. Mair sagte, in Form von Menschen, die mit Filzhüten, eine Tradition, die bis zum fortgesetzt begraben ersten Jahrhunderten n. Chr.

  5. Erste Proteste in China – Polizei greift durch

    Peking (dpa) – Ermutigt von den Volksaufständen in Ägypten und anderen arabischen Ländern haben erstmals auch in China Hunderte Menschen in verschiedenen Städten demonstriert. Ein Großaufgebot der Polizei löste Menschenansammlungen in Peking und Shanghai innerhalb von nur einer Stunde auf.

    Journalisten und Schaulustige in der Innenstadt von Peking. © dpa Dabei sei es zu Festnahmen gekommen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Das in Hongkong ansässige Informationszentrum für Menschenrechte und Demokratie in China berichtete, mehr als 100 chinesische Aktivisten seien unter Hausarrest gestellt oder in Polizeigewahrsam genommen worden.

    Die Demonstranten folgten einem Aufruf zu einer “Jasmin-Revolution” wie in Tunesien und zu Demonstrationen in 13 Städten. Die Urheber des Appells waren unbekannt. Doch wurden exilchinesische Gruppen dahinter vermutet.

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    Der Aufruf verbreitete sich in Windeseile über das Internet. Er wurde von Forderungen nach einem Ende der Ein-Parteien-Herrschaft, Freiheit, Gerechtigkeit, politischen Reformen und besseren Lebensbedingungen begleitet. Die chinesische Zensur blockte das Suchwort “Jasmin” in sozialen Netzen im chinesischen Internet. Auch wurden SMS-Kurznachrichten zensiert.

    Erst am Samstag hatte Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao dazu aufgerufen, “hervorstechende Probleme zu lösen, die der Harmonie und Stabilität der Gesellschaft schaden könnten”. Auf einem Seminar für Funktionäre aus Ministerien und Provinzbehörden forderte der Präsident, “unharmonische Faktoren auf ein Minimum zu reduzieren”. An den Orten der geplanten Proteste zogen frühzeitig starke Polizeikräfte in Uniform und Zivil auf. Wie viele Menschen dem Aufruf überhaupt gefolgt waren, blieb offen.

    Erste Proteste in China – Polizei greift durch

    In der stark frequentierten Haupteinkaufsstraße Wangfujing im Herzen Pekings versammelten sich einige hundert Menschen vor einem Fast-Food-Restaurant. Die Polizei habe die Ansammlung nach einer Stunde aufgelöst, berichtete die Staatsagentur Xinhua. Ähnlich ging die Polizei in Shanghai auf dem Volksplatz gegen eine Menschenmenge vor. Drei Teilnehmer seien abgeführt worden. Ein Mann habe angefangen, eine Rede an die Demonstranten zu richten, sei aber wieder verschwunden, als die Polizei gekommen sei, berichtete Xinhua.

    Die im Ausland ansässige chinakritische Webseite Boxun, wo der Aufruf auch veröffentlicht wurde, wurde von Hackern attackiert und lahmgelegt. Am Sonntag lief die Webseite behelfsmäßig wieder und verbreitete Augenzeugenberichte von Internetnutzern aus verschiedenen Städten Chinas. Wie Twitter, Facebook oder YouTube ist die Webseite in China zwar blockiert, doch benutzen heute nicht mehr nur Bürgerrechtler, sondern auch immer mehr einfache Chinesen auch Proxys oder Tunnel, um die Blockaden im Internet zu umgehen. China hat mit 450 Millionen Nutzern die größte Internetgemeinde der Welt.

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http://img-pool.ui-portal.de/images/936/12208936,pd%3D1,h%3D225,w%3D300.jpg&imgrefurl=http://www.gmx.net/themen/nachrichten/ausland/3479o5y-china-polizei-stoppt-proteste&usg=__CvWx_WP13h8N3xj5i7B1wHGvbCY=&h=225&w=300&sz=23&hl=de&start=157&zoom=1&tbnid=9efmunEIZeMGtM:&tbnh=87&tbnw=116&ei=XSNiTeLwBYOAswa-lYm5CA&prev=/images%3Fq%3DYasmin%2BRevolution%2Bin%2Bchina%26start%3D140%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN%26tbs%3Disch:1&um=1&itbs=1

  6. Aufbruch auf der Seidenstraße

    Eine Sonderwirtschaftszone entlang der legendären Handelsroute soll Chinas Wohlstand mehren. Den Preis zahlen Minderheiten, deren Kultur den Plänen im Weg steht. von Angela Köckritz

    DIE ZEIT Nº 05/2014Aktualisiert 3. Februar 2014 10:36 Uhr 10 Kommentare

    Aus Neu mach Alt – später wird an die Fassaden Stuck geklebt

    Aus Neu mach Alt – später wird an die Fassaden Stuck geklebt | © Shi Ying

    Ein Trupp Beamter schreitet durch die Wüste. Eine bemerkenswerte Prozession. Die Sonne brennt auf schwarz gefärbte Seitenscheitel, frisch geputzte Schuhe versinken im Sand. So ziehen sie durch die Mittagshitze, die Aktentaschen unter den Arm geklemmt. Vor ihnen erheben sich, gleich einer Fata Morgana, Rohbauten aus dem Sand. Ein rotes Werbebanner grüßt in die Einsamkeit: “Die Privatwirtschaft ist die Avantgarde.”

    “Hier”, sagt einer der Beamten, und sein Arm beschreibt einen feierlichen Bogen, “entsteht die Sonderwirtschaftszone Kashgar.”

    Kashgar. Schon der Name ist Verheißung. Einst war Kashgar eine der wichtigsten Städte auf der Seidenstraße, diesem Netz aus Karawanenrouten, das vom 2. Jahrhundert vor bis zum 16. Jahrhundert nach Christus den Westen und den Osten verband. Händler brachten Tee, Porzellan und Seide aus dem alten China bis ins alte Rom. In Kashgar, der Oasenstadt, erholten sie sich von den Strapazen der Taklamakan-Wüste, boten ihre Waren auf dem Basar feil.
    China will unabhängiger vom Seehandel werden

    Doch als die Zwischenhändler auf der Arabischen Halbinsel die Preise immer weiter hinauftrieben und im Westen mit Portugal und Spanien Seemächte aufstiegen, verlegte sich der Welthandel auf die Meere – und die Seidenstraße verlor an Bedeutung. Heute ist Kashgar, in der nordwestlichen Provinz Xinjiang gelegen, eine der ärmeren Städte Chinas – fernab der Küste, fernab der Fabriken und der Dynamik des Ostens.

    Das will die chinesische Regierung ändern. Sie will die Seidenstraße wiederbeleben. Die Region soll an alte Größe anknüpfen.

    Die Pläne für Kashgar sind Teil einer gewaltigen Westorientierung, die über Zentralasien bis nach Europa reicht. Sie soll China unabhängiger vom Seehandel machen, der vor allem den Städten des Ostens Wohlstand brachte, während jene im Landesinneren zurückblieben.

    Die neue Seidenstrasse

    © ZEIT-Grafik

    Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Karte zu vergrößern.

    Die Abhängigkeit vom Seehandel ist für China ohnehin nicht ohne Risiko. 80 Prozent der Ölimporte kommen durch die piratenverseuchte Straße von Malakka. Zudem liegt China mit den meisten maritimen Nachbarn im Clinch. Im Kriegsfall könnte ein Gegner die Energiezufuhr über die See blockieren. Im Westen hingegen leben Verbündete, die über gewaltige Ressourcen und große Absatzmärkte verfügen – die heute erreichbarer erscheinen als je zuvor.

    In den vergangenen Jahren hat China sein Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetz in rasendem Tempo ausgebaut, mittlerweile verfügt es über das zweitgrößte der Welt. Jetzt hofft es, seine Technologie in andere Länder exportieren und eine ganze Reihe von Strecken in den Westen bauen zu können. Eine für Güter von Chongqing nach Duisburg gibt es schon. Peking würde gern auch eine Strecke nach Myanmar bauen, wo von Chinesen betriebene Häfen liegen, sowie eine Pipeline, die China mit Gas versorgt. Es hofft außerdem auf eine Strecke nach Kirgisistan und Usbekistan sowie auf eine nach Pakistan, zum pakistanischen Hafen von Gwadar, den seit vergangenem Jahr eine chinesische Firma kontrolliert. Die Ambitionen reichen bis nach Europa: Im Dezember geriet ein Auftritt von Premier Li Keqiang auf einem Gipfel mit den Führern von 17 ost- und zentraleuropäischen Ländern in Rumänien zur Verkaufsshow für die chinesische Hochgeschwindigkeitszug-Technologie. China wird nun dabei helfen, eine Zugverbindung zwischen Budapest und Belgrad zu bauen.

    Kashgar, ja die ganze Provinz Xinjiang könnte ob all dieser Entwicklungen dereinst wieder dort liegen, wo es früher schon einmal gelegen hat: auf einer Arterie des Welthandels.

    Das hofft zumindest der Parteisekretär von Kashgar, der mehr als zwei Dutzend Beamte abgestellt hat, die von Baustelle zu Baustelle führen – und die Vision eines gewaltigen Wirtschaftszentrums präsentieren. Da ist ein Zentrum für Logistik und Luftfracht, eines für Landwirtschaftsprodukte und verarbeitende Industrie, eines für Forschung und Hochtechnologie und ein weiteres für Finanzen und Handel. Da wird ein riesiges Luxushotel gebaut, das sie “unser Empire State Building” nennen, in dem einmal Investoren aus Dubai, London und Tokio unterkommen sollen. Es gibt Pläne für Luxusvillen, in denen Unternehmer residieren könnten. Und solche für Museen, Duty-free-Shoppingmalls und Sportstadien. Sie träumen von Händlern, Investoren und Touristen aus aller Welt.

    Im Zentrum Kashgars steht ein gewaltiger Mao, er breitet die steinernen Arme aus, um die Massen zu umarmen, doch neuerdings haben sie ihm ein Banner vor die Brust gespannt: “Lerne und führe das Tourismusgesetz aus”, steht dort etwas kryptisch. “Trage deinen Teil bei zur großen Entwicklung der Tourismusindustrie.” Gleich nebenan, im Verwaltungsgebäude der Stadtregierung, sitzt Parteisekretär Chen Xuguang, der oberste Politiker der Stadt, ein Hanchinese wie alle wichtigen Parteisekretäre der Provinz Xinjiang. Er lächelt viel, er antwortet gewandt, ein Beamter des Typs “jung und dynamisch”. “Kashgar”, schwärmt er, “hat eine strategische Schlüsselposition. Wir sind Mittler zwischen Europa und Asien, die Verbindung zwischen Süd-, Ost-, Mittel- und Westasien. Immer waren wir die Avantgarde des Handels.”

    Aufbruch auf der Seidenstraße

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    “Wer Xinjiang kontrolliert, kontrolliert China.”

    Altstadtstrasse Fake

    Altstadtstrasse Fake | © Shi Ying

    Es sei nicht nur die Lage allein, die Kashgar zu einem herausragenden Handelsplatz mache, sagt Chen, sondern auch seine religiöse Prägung. 60 Prozent der Einwohner der Provinz Xinjiang gehören der Volksgruppe der muslimischen Uiguren an, einem turkstämmigen Volk, in Kashgar sind es gar 80 Prozent. “Unsere muslimische Kultur erleichtert den Kontakt zu ausländischen muslimischen Geschäftsmännern. Die können hier in die Moschee gehen und Lammfleisch vom Spieß essen, ganz wie sie es von daheim gewohnt sind.” Der Parteisekretär strahlt. Er träumt von Kashgar als lokalem Finanzzentrum: “Wenn die Nachbarländer hier ihren Zahlungsverkehr dereinst auch in Renminbi abwickeln könnten, dann wäre das ganz wunderbar.” Und er prophezeit eine “Seidenstraße der Lüfte”, Kashgar als Luftfracht- und Tourismuszentrum. Einen Direktflug von Kashgar nach Islamabad gibt es schon, jetzt wünschen sie sich eine Fluglinie nach Dubai und eine nach Frankfurt. “Ein Flug von Frankfurt nach Peking dauert viel zu lange. Kashgar liegt in der Mitte, hier kann man einen Zwischenstopp machen, unser Wetter ist gut, wir bemühen uns, Besuchern gleich bei der Ankunft ein Visum zu geben, und unsere touristischen Sehenswürdigkeiten sind fantastisch!” Beim Rausgehen sagt der Parteisekretär: “So, und jetzt macht mal schön Propaganda für uns.”

    Fantastische Zukunftsvisionen, verkündet von Lokalregierungen, sind in China mit Vorsicht zu genießen. Im Baurausch der vergangenen Jahre errichteten etliche von ihnen Geisterindustriezonen auf Pump. Schwer zu sagen, ob der Traum des Parteisekretärs von Kashgar Wirklichkeit werden wird. Schon seit Längerem gehe es mit den Bauarbeiten nicht voran, erzählt man sich in der Gegend. Doch das wüstenreiche Xinjiang ist auch reich an Öl- und Gasreserven, dazu gibt es große Vorkommen an Gold und Uran. Xinjiangs Klima eignet sich hervorragend zum Anbau von Baumwolle. Vor allem ist die Provinz so bevorzugt gelegen, dass einer der Beamten ein altes Sprichwort zitiert, mit dem er später keinesfalls in Verbindung gebracht werden möchte: “Wer Xinjiang kontrolliert, kontrolliert China.”

    Neben ökonomischen Interessen hat die chinesische Führung auch geopolitische an der Region. 2014 werden die USA ihre Truppen aus Afghanistan abziehen, ihren Luftwaffenstützpunkt in Kirgisistan aufgeben und damit ein Machtvakuum hinterlassen. Das lässt Raum für China. Und das könnte die nordwestliche Provinz Xinjiang in eine neue strategische Position rücken.
    Ein prominenter Regimekritiker wurde verhaftet, weil er sich wehrte

    Es gibt dabei nur ein Problem: In Xinjiang lebt die turkstämmige Minderheit der Uiguren. Und viele von ihnen sind gar nicht glücklich mit der Weise, wie sie regiert werden. Derjenige, der am beredtsten darüber sprechen konnte, war Ilham Tohti, 44, Professor an der Nationalitäten-Universität in Peking und selbst ein Uigure. “Konnte” in der Vergangenheitsform, denn vergangene Woche wurde Tohti festgenommen.

    Oft hatte er die Unterdrückung seines Volkes durch die chinesische Regierung beklagt, hatte kritisiert, wie es an der Ausübung seiner Kultur und Religion gehindert werde. “Schüler unter 18, Lehrer, Parteimitglieder, Angestellte von Staatsbetrieben, Arbeitslose, keiner von ihnen darf eine Moschee betreten”, sagte er. Er hatte die allgegenwärtige Bespitzelung und Militärpräsenz angeprangert. “Die Repression ist bei uns schlimmer als in Tibet”, sagte er.

    Seit Gründung der Volksrepublik im Jahr 1949 betreibt Peking eine gezielte Ansiedlungspolitik. Die Regierung lockt Hanchinesen nach Xinjiang, auf dass die uigurische Kultur und der Wunsch ihrer Angehörigen nach Unabhängigkeit an Einfluss verlieren mögen. “Sand mischen” nennen das die Beamten.

    Die Han, sagte Tohti, dominierten die Wirtschaft und Politik Xinjiangs völlig, obwohl sie nur 40 Prozent der Bevölkerung ausmachten. Sie beuteten die reichen Ressourcen der Provinz aus. Sie sicherten sich die besten Felder und Wasserquellen. Die ertragreichsten Agrarfirmen werden von den sogenannten Bingtuan geleitet, paramilitärischen Arbeitseinheiten, die der direkten Kontrolle der Zentralregierung unterstehen. Kommt es zu uigurischen Aufständen, helfen sie dabei, diese niederzuschlagen.

    Firmen von Hanchinesen, darunter auch die von ihnen dominierten staatlichen Öl- und Gasfirmen, machten in Xinjiang das große Geld, während die Uiguren zurückblieben und auf dem Arbeitsmarkt diskriminiert würden, sagte Tohti. Der Economist führte einmal ein Interview mit dem Analysten Tang Lijiu, einem Hanchinesen. Uiguren, sagte dieser, seien wohl nicht besonders geeignet für die große industrielle Produktion. Man müsse vielleicht einfach über etwas anderes nachdenken, wie etwa Basketball. In den USA habe Basketball “doch auch mehr Arbeitsmöglichkeiten für Schwarze geschaffen”.

    Die Regierung, sagte Tohti, wolle das Problem tatsächlich durch Entwicklung lösen, doch das System blockiere sich selbst. Die Netzwerke, das Unverständnis, das Misstrauen. “Von manchen Arbeitsfeldern sind Uiguren ohnehin ausgeschlossen, etwa dort, wo sie Waffen oder Sprengstoff in die Hände bekommen könnten”, sagte Tohti. Selbst uigurischen Polizisten sei es nicht erlaubt, Schusswaffen zu tragen. Für Tohti ist dieses System “ein Apartheidsystem”.

    Mit seinen Aussagen hat sich der Regimekritiker bei der Regierung nicht beliebt gemacht. Er wurde wiederholt wochenlang unter Hausarrest gestellt. Bei einem Besuch im September sagte er: “In letzter Zeit werden die Methoden immer mafiamäßiger.” Er berichtete damals von einem Auto, das seinen Wagen absichtlich gerammt habe, nachts wurde die Familie mit Daueranrufen terrorisiert.

    Ende Oktober raste ein Jeep, der von einer uigurischen Familie gesteuert wurde, in eine Absperrung auf dem Tiananmen-Platz, die Familie setzte sich in Brand, es starben fünf Menschen. Peking machte uigurische Terroristen dafür verantwortlich, Tohti bezweifelte das. Danach wurde nicht nur die Überwachung in Xinjiang verschärft. Auch Tohtis Leben gestaltete sich immer schwieriger. Erneut rammte ihn ein Wagen, als sich seine Familie darin befand, einer der Männer drohte: “Wir werden deine ganze Familie umbringen.” Am vergangenen Mittwoch wurde Ilham Tohti dann festgenommen.

    Der uigurische Widerstand ist für die chinesische Regierung eines der größten Probleme überhaupt, droht er doch ihre ehrgeizigen Pläne in der Provinz zu durchkreuzen und ihre Herrschaft zu unterminieren. Zwar betreiben die Uiguren keine so erfolgreiche Lobbyarbeit wie die Tibeter – sie haben keinen Dalai Lama, keine Freunde in Hollywood und auch keine große weltweite Unterstützerbasis. Zudem ist es Peking gelungen, die natürlichen Verbündeten der Uiguren auf seine Seite zu ziehen: Mithilfe großzügiger Investitionen in zentralasiatischen Turkstaaten sowie der Türkei band Peking die dortigen Regierungen an sich. Auch die Gründung der Shanghai Cooperation Organisation, oft die Nato des Ostens genannt, in deren Zentrum China, Russland und die zentralasiatischen Länder stehen, diente aus Pekings Sicht in erster Linie dem Ziel, die Unterstützung der uigurischen Sache zu untergraben.

    Aufbruch auf der Seidenstraße

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    Immer wieder kommt es in Xingjiang zu gewaltsamen Aufständen der Uiguren

    Uigurische Männer bei der Arbeit

    Uigurische Männer bei der Arbeit | © Shi Ying

    Doch während die Tibeter friedlich protestieren oder sich selbst anzünden, richten die Uiguren ihre Wut gegen den Staat. Immer wieder kommt es in Xinjiang zu gewaltsamen Aufständen mit Waffen und Bomben. Die Regierung spricht von mindestens sieben terroristischen Anschlägen und zwei Aufständen in Xinjiang im Jahr 2013, die Dutzende Tote zur Folge hatten.

    Früher galten die Aufständischen Peking als Separatisten, seit 2001 spricht die Regierung in erster Linie von Terroristen und reiht ihre Bekämpfung damit rhetorisch in den weltweiten Kampf gegen den Terror ein.

    Tatsächlich gibt es uigurische Terroristen. 2001 erklärte die amerikanische Regierung, und später taten es auch die UN, die Eastern Turkestan Islamic Movement zur terroristischen Organisation. 22 Uiguren saßen in Guantánamo ein, wurden später jedoch freigelassen. Unabhängige Experten wie der amerikanische Wissenschaftler Gardiner Bovingdon bezweifeln jedoch, dass Terroristen für die Mehrheit der Aufstände verantwortlich sind. Zu schlecht organisiert und ausgerüstet seien die Aufständischen, sie ziehen oft nur mit Sicheln und Säbeln los. Bovingdon glaubt, dass es sich meist um spontanen Widerstand gegen die repressive chinesische Herrschaft handelt.

    Der Parteisekretär von Kashgar wird nicht gern auf die Unruhen angesprochen. Die Schlagzeilen schrecken Touristen und Investoren ab, sie gefährden seine Pläne. “Das ist alles übertrieben. Ich habe hier nie Leibwächter, und am liebsten bringe ich unsere Gäste abends zum Nachtmarkt, damit sie dort einen Lammspieß essen, ein Bier trinken und sehen, wie friedlich alles ist. Unser Volk ist sehr einfach und lieb, es hat Sehnsucht nach Stabilität und Frieden.” Ihrer Kultur könnten die Menschen ganz frei nachgehen.

    Der Parteisekretär will seine Stadt von der Sonnenseite präsentieren und stellt dafür Dutzende Mitarbeiter ab. Nachts aber bekommen wir die andere Seite seiner Herrschaft zu spüren.

    Der Parteisekretär möchte uns gerne ein Projekt vorstellen, das ihm besonders am Herzen liegt: den, so nennt er das, “Umbau” der Altstadt Kashgars. Der soll den Ort zur Touristenattraktion machen, den Einwohnern bessere Lebensbedingungen bieten, ihnen Arbeit verschaffen, im Tourismus. Die Altstadt Kashgars ist ein beeindruckender Kosmos: Lehmhäuser, die sich in abenteuerlicher Höhe aufeinanderstapeln, Stromkabel, die sich gleich Lianen über Dächer und Gassen ziehen. Sie ist ein einzigartiges Kulturerbe, ein besonders gut erhaltenes Exemplar zentralasiatischer Lehmbauarchitektur. Oder besser: Sie war es.
    Altstadtgassen weichen geraden Straßen – die lassen sich besser überwachen

    Die Beamten eilen durch die Altstadt, Gürtel auf Bauchnabelhöhe, Lederschuhe im Staub. Sie sind gekommen, den Abriss zu besichtigen. Einer der Beamten hebt, zwischen Ruinen stehend, zu einer Rede an: “Das Abrisstempo ist hoch, doch es muss noch höher werden. Je schneller wir abreißen, desto besser.” Der Beamte betet Zahlen herunter: abgerissene Häuser, im Abriss befindliche Häuser, abzureißende Häuser. “Unser Tempo und unsere Begeisterung sind gewachsen. Wir werden den Plan erfüllen!”

    Der “Umbau” der Stadt, das ist ihr Abriss. Die Häuser sollen aus Beton im pseudouigurischen Stil wieder aufgebaut werden, das soll der Erdbebensicherheit dienen. Sie haben Wasser-, Strom-, Gas- und Telefonanschluss. Jedes neu gebaute Haus werde gemeinsam mit den Besitzern geplant, erzählt man uns, es gebe so gut wie keinen Widerstand. Kritiker hingegen beklagen den Totalabriss eines jahrtausendealten Kulturerbes und argwöhnen, das Projekt diene der Regierung nur dazu, die uigurische Bevölkerung besser überwachen zu können: Das Wirrwarr der Gässchen wird breiten, geraden Straßenzügen weichen.

    Shi Shixiong, Manager des Projekts Altstadt-Reform, präsentiert stolz den uigurischen Stuck, der neue Betonwände ziert. “Das haben chinesische und uigurische Designer zusammen entworfen. Weiter hinten, wo es keiner mehr sieht, brauchen wir die Deko nicht mehr, da kommt nur Isoliermaterial ran.” Er zeigt Straßenzüge, in denen ein Haus dem anderen gleicht, ein Restaurant, das eine uigurische Teekanne auf dem Dach trägt, “weil die Uiguren doch gerne aus solchen Kannen Tee trinken”. Früher sei Kashgar keine so typisch uigurische Stadt gewesen, sagt er, “wir holen den Stil erst richtig heraus”.

    Erhalten werden sollen nur noch zwei Teile der Altstadt. Aber “wer weiß”, sagt Herr Shi, “vielleicht reißen wir die auch noch ab”. Dann wird endlich alles sicher sein. Vor den Erdbeben. Auch wenn es, sagt Herr Shi auf Nachfrage, in Kashgar in Jahrtausenden nie ein Erdbeben gegeben habe. Wohl aber in einer Stadt 40 Kilometer entfernt.

    Abends dann wollen wir noch einmal unbeobachtet in die Altstadt fahren und ungestört Interviews führen. Wir lassen die Mobiltelefone im Hotel, wechseln ein paarmal die Taxis. Ein paar Bewohner zeigen sich erfreut, in neuen Häusern zu wohnen, ein Student der uigurischen Kultur winkt jedoch ab, “mit unserer Kultur hat das nichts zu tun, die bauen, was Hanchinesen gefällt”. Viele aber wollen nicht mit uns sprechen, einige sagen: “Das ist zu sensibel.”

    Aufbruch auf der Seidenstraße

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    Nachts versuchen die Männer von der Sicherheit uns im Hotel einzuschüchtern

    Auf dem Tierbasar wird gehandelt

    Auf dem Tierbasar wird gehandelt | © Shi Ying

    Nachts, nach der Rückkehr, wartet man schon auf uns. Am Nachmittag waren bereits muskulöse Kerle im Minutentakt vor dem Hotelzimmer auf und ab gegangen. Doch erst nachts machen sie sich an die Arbeit. Rufen ununterbrochen an, klopfen, tun, als wollten sie die Hoteltüren aufbrechen. An der Rezeption sagt man: “Auf den Videokameras ist nichts zu sehen.” Das Theater geht bis in die frühen Morgenstunden. Am nächsten Morgen hören wir, wie ein Hotelmanager, der sich unbeobachtet fühlt, zu seiner Kollegin sagt: “Da kann man nichts machen, die kommen von der Sicherheit.”

    Später erzählt ein junger Mann, 24, von seiner neuen Arbeitsstelle als Wächter in einem Hotel. Er ist einer von jenen, derer sich der Parteisekretär rühmen würde: Der Tourismus hat ihm einen Job gebracht.

    Der Junge hat weiche Augen und unendlich lange Wimpern. Er hat sich für das Treffen extra schön gemacht, sich die Haare in einer Welle rund um das Haupt föhnen lassen, in irgendeinem Zeitalter muss das modern gewesen sein. Er hat drei Brüder, der Vater ist arbeitslos, wie viele Uiguren. Er ist der Hauptverdiener und muss für die Ausbildung der beiden jüngeren Geschwister sorgen. Ein Jahr lang war er auf Arbeitssuche. Er bekommt für seinen Vollzeitjob im Hotel, mit Tag- und Nachtschicht, 2000 Yuan im Monat, umgerechnet 240 Euro. Er weiß, dass er als Uigure immer weniger verdienen wird als ein Han: “Für einen Job, für den ein Han 400 oder 500 Yuan bekommt, erhält ein Uigure 200.” Er sagt das gar nicht wütend, die Dinge seien eben so, er müsse mehr an sich arbeiten.

    Eigentlich hat der junge Hotelangestellte auch nur einen Traum, den er gern erfüllt wüsste: Er möchte heiraten. “Doch für eine Hochzeit brauche ich mindestens 500.000 Yuan, etwa 60.000 Euro”, sagt er und beginnt zu rechnen. 500.000 geteilt durch 2000. Er seufzt. “Es wird einfach entsetzlich lange dauern, bis ich so viel Geld zusammenhabe.”

    http://www.zeit.de/2014/05/sonderwirtschaftszone-seidenstrasse-china/seite-1

  7. China macht Separatisten für Angriff verantwortlich

    Kriminalität Anschlag mit 33 TotenBild vergrößern Polizisten nach der Attacke am Bahnhof von Kunming.

    Bewaffnete haben im Südwesten Chinas einen Bahnhof gestürmt und Passanten mit Messern attackiert. Mindestens 33 Menschen sind dabei getötet worden, mehr als 130 wurden verletzt. Behörden sprechen von einem “organisierten terroristischen Angriff”.

    Wenige Tage vor Beginn der Jahrestagung des chinesischen Parlaments sind bei einem Angriff auf einen Bahnhof im Südwesten des Landes mindestens 33 Menschen getötet und mehr als 130 weitere verletzt worden. Mit Messer bewaffnete Männer seien am Samstagabend in den Bahnhof von Kunming gestürmt und hätten wahllos Passanten niedergestochen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. 29 Reisende kamen ums Leben. Die Polizei erschoss den Anagben zufolge vier Angreifer. Die Stadtverwaltung machte Separatisten aus der uyghuristan für die Tat verantwortlich.

    Mehrere Indizien am Tatort deuteten auf separatistische Uiguren hin, berichtete Xinhua unter Berufung auf die Stadtverwaltung weiter. Augenzeugen hatten zuvor berichtet, alle Angreifer seien schwarz gekleidet gewesen. Mindestens vier von ihnen wurden von der Polizei erschossen.

    uyghuristan im Nordwesten Chinas ist Heimat der muslimischen Minderheit der Uiguren. Diese sehen sich kulturell, sozial und wirtschaftlich benachteiligt und durch die systematische Ansiedlung von ethnischen Han-Chinesen zunehmend an den Rand der Gesellschaft gedrängt. In der uyghuristan gibt es immer wieder gewaltsame Zwischenfälle. Die Behörden sehen dahinter in der Regel “terroristische Gruppierungen”, die für die Unabhängigkeit der uyghuristan kämpften.

    Präsident Xi Jinping forderte eine umfassende Aufklärung der Hintergründe des Angriffs. Die Täter müssten mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden. Der Präsident sowie Regierungschef Li Keqiang sprachen den Opfern und ihren Angehörigen ihr Beileid aus. Pekings oberster Sicherheitsbeauftragter Meng Jianzhu besichtigte am Sonntag den Tatort in Kunming.

    Kunming liegt in der südwestchinesischen Provinz Yunnan. Angriffe wie am Samstag sind dort selten.

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/china-angreifer-mit-messern-toeten-menschen-1.1901816

  8. Presseerklärung Über Das Blutige Massaker In Osttürkistan

    Wir Protestieren gegen China, weil es vor 6 Jahren am 5, 6 und 7 Juli 2009 in Urumchi ein Massaker an den Uighuren begangen hat. Wir gedenken dem 6. Jahrestag der Uighurischen Märtyrern.

    1949 hat der Völkermord mit Besetzung der Republik Osttürkistan durch China begonnen. Innerhalb von 65 Jahren wurden 10 Millionen Uighuren durch verschiedenste Methoden ermordet. Mehr als 5 Millionen Uiguren wurden durch Massaker, 49 Atom Tests, Hinrichtungen, Ohne Verhandlung eingesperrte und danach spurlos verschwundene, durch Folter verstorbene und noch mit anderen Methoden umgebracht. 5 Millionen durch Zwangsabtreibungen.

    1,5 Millionen Uighuren (Meist Mädchen und Frauen ) wurden unter Zwang nach China gebracht. Sie wurden selbst für chinesische Verhältnisse unter bezahlt. Manche wurden versklavt oder wurden zu Prostitution gezwungen. Von diesen wurden 800 Uighuren unter Zwang in eine Fabrik in die chinesische Provinz Guangdong geschickt. In dieser Fabrik, wo 800 Uighuren teilweise zur Zwangsarbeit gezwungen wurden, haben über 10,000 Chinesen am 26.06.2009 ein Massaker an den Uyguren verübt. Bei diesem Vorfall wurden über 100 Uighuren getötet und hunderte Uighuren schwer verletzt.

    Ein Grund, das am 5,6 und 7 Juli 2009 die Uighuren gegen die chinesischen Besatzer protestiert haben, war das Massaker vom 26.06.2009, doch der systematische Völkermord der jetzt mehr als ein halbes Jahrhundert andauert ist der eigentliche Grund gewesen.

    Die Uighuren haben friedlich demonstriert, was die Chinesen jedoch nicht davon abhielt, diverse Waffen einzusetzen. Die Chinesen haben erbarmungslos Waffen wie Maschinen-, Gewähre, Pistolen, Panzer, Helikopter, Bomben, Granaten, Bomber und Kampfflugzeuge eingesetzt um die Proteste blutig niederzuschlagen. Die Protestierenden wurden mit Panzern angegriffen und getötet, Soldaten und Polizisten haben in einer Nacht tausende Uighuren erschossen, mit Flammenwerfern verbrannt und zu Tode geprügelt.

    Nach unseren Recherchen wurden bei den Protesten am 5,6 und 7 Juli 2009 innerhalb von ein paar Tagen 3,000 Uighuren ermordet, unter den Toten gab es Minderjährige und Frauen. Die Zahl der verletzten Uighuren lag bei 1,500 und die der verhafteten Uighuren lag bei über 15,000.

    Nach dem blutigen Massaker, wurden bis zum Ende des Jahres 2009 etwa 5,000 Uighuren zur Hinrichtung verurteilt, über 15 000 Uighuren wurden ins Gefängnis gesteckt, circa 10,000 Uighurische Familien wurden zerstört und über 20 000 Uighurische Kinder wurden zu Weisen. Seit 2009 wird das Internet und das Telefon in Osttürkistan bis Heute von der Chinesischer Regierung stärker als sonst kontroliert. Bei den Vorfällen 2009 wurden die 100 berühmtesten Uighurischen Internet Seiten geschlossen und sind immer noch nicht Online und dessen Betreiber sind immer noch in den Gefängnissen. Diese Unterdrückung hält bis Heute an. Jeden Tag kommt es zu Verhaftungen, jeden Tag kommt es zu Verurteilungen und jeden Tag kommt es zu Hinrichtungen… und noch vieles mehr. Deswegen wurden auch in den letzten zwei Wochen 34 Uighuren wegen der Ausübung ihrer Religion hingerichtet.

    Wir, hoffen und bitten, dass sich die demokratischen Länder, Bevölkerung und Menschenrechts Organisationen jetzt noch stärker gegen die chinesische Politische einsetzen, um das Uighurische Volk vor weiteren Gewaltakten zu schützen. Wir bitten die UNO und Nato Sicherheitskräfte nach Osttürkistan zu schicken, um für das Leib und Leben der Uighuren zu sorgen und sich um ein Volk einzusetzen, dass seit 65 Jahren einen Völkermord erlebt.

    Uyghuristan/Ostturkistan Kultur Zentrum

    Vorsetzender:Korash Atahan
    uyghurkultur@gmail.com

    05.07.2015 Deutschland

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